Johann Christian Friedrich Flemming (* 25. April 1745 in Torgau; † 9. Dezember 1811 ebenda) war ein deutscher Orgelbauer, der im 18. Jahrhundert und zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Sachsen wirkte.
Flemming wurde als Sohn des Torgauer Orgelbauers Johann Christian Flemming geboren. Er heiratete im Jahr 1771. Einer seiner mutmaßlichen Schüler war Mathias Vogler. Seinem Werk nach war er in Sachsen tätig. Flemming baute einmanualige Orgeln mit bis zu 10 Registern in barocker Tradition.
In der fünften Spalte bezeichnet die römische Zahl die Anzahl der Manuale, ein großes „P“ ein selbstständiges Pedal, ein kleines „p“ ein nur angehängtes Pedal. Die arabische Zahl gibt die Anzahl der klingenden Register an. Die letzte Spalte bietet Angaben zum Erhaltungszustand sowie Links mit weiterführender Information. Kursivschreibung zeigt an, dass die Orgel nicht mehr oder nur das historische Gehäuse erhalten ist.
Ulrich Dähnert: Historische Orgeln in Sachsen. Ein Orgelinventar. VEB Deutscher Verlag für Musik, Frankfurt 1980, ISBN 3-920112-76-8.
Uwe Pape, Wolfram Hackel (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Bd. 2: Sachsen und Umgebung. Pape, Berlin 2012, ISBN 978-3-921140-92-5.
Inventar der Orgeln in Sachsen (über Gastzugang)