Jochem Ahmann, eigentlich Johannes Jochem Ahmann, (* 23. September 1957 in Herten) ist ein deutscher Künstler und Designer, der in den Bereichen Installation, Malerei, Zeichnung, Fotografie und Performance tätig ist.
Nach dem Abitur 1978 am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen studierte Ahmann an der Fachhochschule Dortmund bei Pitt Moog und Hartmut Böhm und machte 1985 seinen Abschluss als Diplom-Designer.
1984 war Jochem Ahmann Mitbegründer des Komitee für optisch-akustische Interaktion. Im Komitee machten Bildende Künstler und Freejazzer wie u. a. Dietrich Rauschtenberger, Martin Blume oder Peter Brötzmann interaktive Performances.
1985 gründete Ahmann die Produzentengalerie 365 in Berlin zusammen mit Stefan Micheel, H. S. Winkler, Georg Glückman und Suwan Laimanee.
Von 1991 bis 1999 war er Mitglied der Gruppe für Gestaltung – gfg um Rolf Glasmeier, Gelsenkirchen. 1991 gründete er zusammen mit dem Schriftsteller Jürgen Schimanek die Fegefeuer-Press in Gelsenkirchen und gestaltete verschiedene Buchkunstobjekte.
Etwa seit 1995 war Ahmann als Gestalter und Designer im Bereich Messe-/Ladenbau/TV-Produktionen/Gastronomie tätig.
Ahmann war für die künstlerische Gestaltung von Messeständen unter anderem bei der Euroshop´96, Düsseldorf, der Cebit ’97, Hannover, der Beauty ’97, Düsseldorf, der IFA ’97, Berlin, der VENUS ’97, Berlin und der Cebit ’98, Hannover zuständig.
Als künstlerischer Gestalter von Clubs und Diskotheken machte sich Jochem Ahmann seit 1996 einen Namen in der Szene. Von 2021 bis 2023 unterrichtete er an der Gesamtschule Seilersee in Iserlohn.
1997 Robespierre, Bochum – Drum beat boat 2000, popkomm, Köln
1998 Krokodil, Hamm – FZW / Freizeitzentrum West, Dortmund
2001 Turbinenhalle Oberhausen, areas blade und cosmo – old daddy, Haltern -
2002 Turbinenhalle, Oberhausen – old daddy, Duisburg – saints, Oberhausen – Anton’s Bierkönig, Dortmund
2003 angel, Haltern – FZW / Freizeitzentrum West, Dortmund – Oberbayern’s Anton, Bochum
2004 Oberbayern’s Anton, Duisburg
2006 Megaparc, Soest – Turbinenhalle, Oberhausen
Förderungen, Preise und Stipendien
1992 Transfer-Stipendium in Antwerpen/Belgien, Sekretariat für gemeinsame Kulturarbeit, Wuppertal und Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen
1992 bis 1993 Internationales Atelierprogramm Künstlerhaus Bethanien, Berlin