Joan Manuel Serrat Teresa (* 27. Dezember 1943 in Barcelona) ist ein spanischer Liedermacher, der sowohl auf Katalanisch als auch auf Spanisch singt.
Serrat gehört zu den bedeutendsten Liedermachern Spaniens der letzten Jahrzehnte. Seine Arbeit umfasst die musikalische Bearbeitung verschiedener Poeten, unter anderem Mario Benedetti, Antonio Machado, Miguel Hernández, Rafael Alberti, Federico García Lorca, Pablo Neruda und León Felipe.
Im Jahr 1968 wurde er vom spanischen Fernsehsender TVE aus dem Wettbewerb Eurovision Song Contest genommen, weil er das Lied La, la, la, das von Ramón Arcusa und Manuel da la Calva ursprünglich auf Spanisch geschrieben war, auf Katalanisch singen wollte. Unter der Diktatur Francisco Francos emigrierte er 1975 nach Mexiko, kehrte jedoch im Jahr darauf, nach Francos Tod, in seine Heimat zurück.
Eine seiner Kompositionen, Llegó con tres heridas, fand auch international Beachtung und wurde unter anderem von Joan Baez und Nana Mouskouri aufgenommen. Gemeinsam mit Joaquín Sabina nahm er die Alben Dos pájaros de un tiro (2007) und La Orchestra del Titanic (2012) auf.
Im Mai 2015 wurde er mit dem Premio Iberoamericano de la Música „Cortes de Cádiz“ ausgezeichnet. Anfang Dezember 2021 verkündete er seinen Rückzug von der Bühne. 2024 erhielt er den Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte "Kunst". Das PEN-Zentrum Deutschland verlieh ihm 2023 den Hermann-Kesten-Preis.
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1967: Ara que tinc vint anys (ES: Gold)
1975: Para piel de manzana (ES: Platin)
1984: Fa vint anys que tinc vint anys
1985: El sur también existe (ES: Platin)
1987: Bienaventurados (ES: Platin)
1989: Material sensible (ES: Gold)
1994: Nadie es perfecto (ES: Platin)
1996: Banda sonora d’un temps, d’un país (ES: Gold)
1998: Sombras de la China (ES: ×2Doppelplatin )
2000: Cansiones (ES: ×2Doppelplatin )
2002: Versos en la boca (ES: ×3Dreifachplatin )
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