Jo van den Booren (* 14. März 1935 in Maastricht, Niederlande) ist ein niederländischer Komponist und Dirigent.
Er studierte von 1945 bis 1952 am Musiklyceum in Maastricht Trompete bei Hubert Cardous. In der Zeit von 1954 bis 1956 studierte er in Amsterdam Trompete bei Marinus Komst, Komposition bei Antoon Maessen, Louis Toebosch, Ton de Leeuw, Kees van Baaren. Weitere Kompositionsstudien folgten am Konservatorium in Basel bei Klaus Huber 1956 bis 1967.
Als 17-Jähriger wirkte er beim Brabants Orkest in ’s-Hertogenbosch. Zusammen mit anderen Musikern gründete er in Den Bosch die Stiftung Resonans und das Resonans-Blechbläser-Quintett, beide für die Aufführung von zeitgenössischer Musik. Er dirigierte regelmäßig Ensembles aus dem Brabants Orkest und leitete das Orchester bei der Aufführung eigener Werke. Danach widmete er sich voll dem kompositorischen Schaffen.
Sein Œuvre setzt sich zusammen aus Werken für Symphonieorchester, Kammermusik, Chor, Orgel, Filmmusik, Konzerte für Solo-Instrumente und Blasorchester. Einzelne Werke wurden mit Kompositionspreisen ausgezeichnet. 1994 wurde er von der niederländischen Königin zum Ritter im Orden von Oranien-Nassau berufen.
1963–1964 Suite dionysienne pour cor anglais et orchestre à cordes
1965 L' epitaphe Villon - ballade des pendus pour voix moyenne et orchestre
1970–1975 Géographie intérieure pour grand orchestre
1979 Souvenir für großes Orchester
1986 Souvenir de Budapest opus 57, für Streichorchester
1987 Short symphony (Symphony Nr. 3) opus 66
1989 Concerto opus 73, für Saxophone-Quartett und Orchester
1990–1991 Concerto opus 78, für Flöte und Orchester
1991 Concerto opus 82, für Orgel und Orchester
Andante maestoso e moderato energico
1993 Violin concerto Nr. 2 opus 89, für Violine und Streichorchester
1993 Cirkels II für Blasorchester und Streichorchester, opus 90, nr. 2
1998 Dubbelconcert in Re opus 110, für Violine, Violoncello und Orchester
Finale Adagio - Allegro moderato con sprirto