Jens Koch (* 17. November 1971 in Berlin) ist ein deutscher Jurist sowie Beamter und seit 2026 Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
2004 schloss Koch das Studium der Rechtswissenschaft mit der zweiten Staatsprüfung ab. Nach mehreren beruflichen Stationen, unter anderem als Referatsleiter Einsatz in der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, wechselte er im September 2007 zum Bundesministerium des Innern. Dort war er unter anderem Leiter der Arbeitsgruppe Internationaler Terrorismus und Extremismus sowie in der Abteilung Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz Leiter des Lagezentrums. 2023 wechselte er ins Bundeskanzleramt, wo er als Ministerialrat das Referat 706 (Lageinformation; Auftragsprofil für den BND; ND-Lage; Terrorismus; Extremismus; Organisierte Kriminalität) leitete. Von Oktober 2024 bis März 2026 war er Präsident der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS). Am 24. März 2026 wurde er zum Vizepräsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Köln ernannt.
Lebenslauf von Jens Koch. (PDF) In: verfassungsschutz.de. März 2026; abgerufen am 5. April 2026.