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Jekaterina Nikolajewna Golubewa

Sowjetisch-russische und französische Schauspielerin

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Jekaterina Nikolajewna Golubewa (russisch Екатерина Николаевна Голубева, auch bekannt unter Katia bzw. Katerina Golubeva; * 9. Oktober 1966 in Leningrad, Sowjetunion; † 14. August 2011 in Paris) war eine sowjetische bzw. russische Schauspielerin.

Golubewa wurde vom litauischen Regisseur Šarūnas Bartas entdeckt, den sie in zweiter Ehe heiratete, und mit dem sie 1997 das Drehbuch von A House schrieb. Sie übernahm zunehmend Rollen im französischen Autorenfilm, insbesondere in Filmen von Claire Denis und ihrem späteren Lebensgefährten Leos Carax. Ihre letzte Rolle spielte sie in dem mehrfach ausgezeichneten Film Dom s baschenkoj der ukrainischen Regisseurin Eva Neymann, der erst 2012 nach ihrem Tod veröffentlicht wurde.

Im Alter von 44 Jahren verstarb Jekaterina Golubewa, Details über die Umstände ihres Todes wurden nicht bekannt gegeben. Die Beisetzung fand auf dem Pariser Friedhof Père-Lachaise statt. Sie war Mutter von drei Kindern, darunter aus der Ehe mit Šarūnas Bartas die Schauspielerin Ina Marija Bartaitė (1996–2021).

Als ihr Todestag wird z. Z. auch der 3. August 2011 genannt.

1985: Naučis tancevat / Научись танцевать

1987: Das Märchen vom verliebten Maler (Skaska pro wljublennowo maljara / Сказка про влюбленного маляра)

1994: Ich kann nicht schlafen (J’ai pas sommeil)

1995: Die Ankunft eines Zuges (Pribytije pojesda / Прибытие поезда)

1999: Pola X (Pierre oder der Kampf mit der Sphinx Pierre ou les ambiguites)

2004: Der Feind in meinem Herzen (L’intrus)

2009: Serie in Schwarz (Suite noire; Fernsehserie, 1 Folge)

2012: House With a Turret (Dom s baschenkoy)

Jekaterina Nikolajewna Golubewa bei IMDb

Filmkritik über Dom s baschenkoj auf humanium.org

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