Jean Boyer (* 26. Juni 1901 in Paris; † 10. März 1965 ebenda) war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor.
Der Sohn des Chansonniers Lucien Boyer begann Anfang der 1930er Jahre seine Laufbahn als Drehbuchautor (u. a. bei Abel Gance) und ab 1935 auch als Regisseur. Er realisierte im Laufe seines Lebens mehr als siebzig meist erfolgreiche Unterhaltungsfilme, darunter auch Miquette (der letzte Film mit Lilian Harvey) und Le trou normand, in dem 1952 Brigitte Bardot debütierte. Daneben verfasste er Chansontexte zu mehreren Musikfilmen. Einige seiner Filme produzierte er auch selbst, u. a. Coiffeur pour dames (1952).
1936: Hinaus in die Ferne (Prends la route)
1937: Vertrauensbruch (Abus de confiance)
1950: Radio X spielt auf (Nous irons à Paris), alternativ Ja, in Mexiko
1951: Musik in Monte Carlo (Nous irons à Monte Carlo)
1952: Der Damenfriseur (Coiffeur pour dames)
1956: Der Modekönig (Le couturier de ces dames)
1962: Das bin nicht ich (C'est pas moi, c'est l'autre)
Jean Boyer (Memento vom 3. Juni 2019 im Internet Archive) bei AllMovie (englisch)