Jean Pierre Léon Arcelin (* 22. Juni 1962 in Paris; heimatberechtigt in Payerne) ist ein französisch-schweizerischer Maler aus dem Kanton Waadt.
Er studierte Kunstgeschichte an der Sorbonne in Paris. 1990 und 1995 wurde er, unterstützt von Ebel Uhren, in Basel und in Villa Schwob in La Chaux-de-Fonds ausgestellt. Seit 1988 hat er regelmässig an verschiedenen Ausstellungen in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Grossbritannien teilgenommen. 1993 und 1995 war er ebenfalls an der Weltmesse FIAC in Paris vertreten. Arcelin lebt in Paris.
Arcelin ist Enkel des Schweizer Schriftstellers Léon Savary.
Sein bevorzugtes Thema ist die Stadt mit ihrer ganzen Dichte, ihren Strassenzügen, Kreuzungen, zugleich auch mit ihren Intérieurs, den Porträts, die uns zeigen, wie wichtig ihm die Betrachtung des Alltäglichen ist, und alles, was die uns vertraute Umwelt ausmacht.
Der Charakter seiner Bilder und Ansichten ist definiert durch das Hervorbrechen der Farben, durch zusammenhängend-durchbrochene Passagen, durch Einfügungen und erweiterte Bildausschnitte, durch dunkle und lückenhaften Zonen. Die Fläche wird so zugleich geordnet und belebt und von breiten Farbeinheiten bestimmt.
Nichts in seinen Darstellungen, die wie aus einem einzigen Schwung zu sein scheinen, ist indes dem unentschlossenen Strich überlassen.
Etwas Spontanes, ausschlaggebend für die Form- und Objekverteilung, lenkt die Bezüge im Bild.
Einzelausstellungen und Retrospektiven
2013: Callanwolde Fine Arts Center, Atlanta, GA.
2006–2016: Galerie L’Ermitage, Le Touquet.
2010–2016: Besharat gallery, Atlanta, GA.
2007–2016: Galerie 26 Place des Vosges, Paris
2010, 2011: Galerie Ariel Sibony, Place des Vosges, Paris
2010, 2011: Sibman Gallery, Place des Vosges, Paris
2007: Retrospektive in Bergerac, Frankreich
2000: Galerie Etienne de Causans, Paris
1989–1995: Galerie Alain Blondel, Paris
1995: Villa Schwob, La Chaux-de-Fonds