Jan Adam Maklakiewicz (* 24. November 1899 in Chojnata; † 7. Februar 1954 in Warschau) war ein polnischer Komponist.
Nach erstem Unterricht bei seinem Vater studierte Maklakiewicz in Warschau zunächst an der Musikhochschule Warschau bei Felicjan Szopski und Leopold Binental und von 1922 bis 1925 Komposition bei Roman Statkowski. Bis 1927 setzte er sein Kompositionsstudium bei Paul Dukas an der École normale de musique de Paris in Paris fort.
Er war ab 1927 am Konservatorium Łódź, ab 1929 am Konservatorium von Warschau Lehrer für Musiktheorie. 1932 wurde er Organist an der Warschauer Heilig-Kreuz-Basilika. Von 1945 bis 1947 war er Direktor der Staatsphilharmonie Krakau, von 1947 bis 1948 Chefdirigent der Staatsphilharmonie Warschau, wo er zugleich Komposition an der Musikhochschule unterrichtete.
Hucul's Suite für Violine und Klavier, 1927
Triptych für Cello und Klavier, 1927
Les Vierges Aux Crepuscules für zwei Mezzosoprane, Flöte, Viola und Harfe, 1927
Symphony No. 2 für Bariton, gemischten Chor und Orchester, 1927
Du bist wie eine Blume, Lied nach Heinrich Heine, 1928
Concertino quasi una Fantasia für Klavier, Mezzosopran und Orchester, 1929
Vier japanische Lieder für Sopran und Orchester, 1929
Fünf Volkslieder für gemischten Chor, 1929
Die kleinen Gänse flogen, Volkslied für gemischten Chor, 1929
Concerto für Cello und Orchester über gregorianische Themen, 1930
Lied für das tägliche Brot, sinfonische Dichtung für gemischten Chor und Orchester, 1931
Sinfonischer Tango für Orchester, 1931
Cagliostro in Warschau, Ballett, 1938
Konzertouvertüre für Orchester, 1939
Grunwald, sinfonische Dichtung, 1939–44