Jürgen Paas (* 5. Juli 1958 in Krefeld) ist ein deutscher Maler und Bildhauer. Er lebt und arbeitet in Essen.
Nach dem Studium an der Hochschule Essen bei László Lakner, Rudolf Vombek, Friedrich Gräsel und Franz Rudolf Knubel von 1981 bis 1987 studierte Jürgen Paas 1991/92 an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris bei Jan Voss. Von 1995 bis 2002 lehrte er Bildnerische Experimente an der Hochschule Essen. Im Jahr 2001 erhielt er einen Lehrauftrag für Malerei am Institut für Kunst und ihre Didaktik an der Universität Dortmund. In den Jahren 2002/2003 hatte er eine Professur für Malerei am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln. Seine Werke sind in zahlreichen Einzel-, Gruppenausstellungen und Kunstsammlungen weltweit vertreten. Er lebt seit 1983 in Essen.
Jürgen Paas ist Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund und im Deutschen Künstlerbund.
1989 DFJW – Arbeitsstipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks
1991 Arbeitsstipendium des Kultusministeriums des Landes Schleswig-Holstein
1991 – 1992 DAAD – Jahresstipendium, Frankreich u. Artist résident CREDAC, Centre d’Art Contemporain, Ivry-sur-Seine/Paris
1992 Malerei – 1. Preis der Ursula-Blickle-Stiftung, Kraichtal u. Wien
1996 Stipendium der Studienstiftung des Dt. Volkes für das Deutsche Studienzentrum Venedig
1997 TRANSFER – Stipendium des Landes NRW
2000 Formprinzip Farbe – 1. Preis der Volksbank Gelsenkirchen für Malerei
2006 Sickingen Kunstpreis – 1. Preis des Landkreises Kaiserslautern für Malerei
2012 Arbeitsstipendium des Kultusministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern für das Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop
2020 Arbeitsstipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
2022 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds
Monografien und Ausstellungskataloge (Auswahl)
Jürgen Paas, Vienna calling!, Print Allianz HAV Produktions GmbH, Bad Vöslau 2025, ISBN 978-3-903434-26-4
Jürgen Paas, United Colours, Verlag Kettler, Dortmund 2021, ISBN 978-3-86206-940-8
Jürgen Paas, Jukebox&Target, Verlag Kettler, Dortmund 2018, ISBN 978-3-86206-640-7