Jürgen Beck (* 13. August 1959 in Eisenach) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler. Seit Juli 2026 ist er Präsident des ThSV Eisenach.
Jürgen Beck begann seine sportliche Laufbahn in der Leichtathletik; er besuchte von 1973 bis 1976 die Sportschule des SC Turbine Erfurt und wurde 1974 DDR-Vizemeister im Zehnkampf. Er schloss eine Lehre zum Fahrzeugschlosser mit Abitur im Automobilwerk Eisenach ab und arbeitete anschließend auch in diesem Werk.
Jürgen Beck, der auch unter dem Spitznamen des Vaters als „Bongo“ bekannt wurde, spielte ab seinem 17. Lebensjahr Handball und wurde als Talent von Frieder Singwald entdeckt. Er spielte bei der BSG Motor Eisenach und stand ab 1977 im Aufgebot der ersten Männermannschaft unter Trainer Hans-Joachim Ursinus. 1985 wurde Jürgen Beck in die Handballnationalmannschaft der DDR berufen.
Nach 1990 war er beruflich in Eschwege tätig und spielte dort beim Eschweger TSV. Als sein Arbeitgeber 1993 in Eisenach eine Filiale eröffnete, kehrte Jürgen Beck auch sportlich nach Eisenach zurück, er spielte erneut beim ThSV Eisenach, den er 1996/97 als Mannschaftskapitän in die Handball-Bundesliga führte. Der auf der Position rechter Außenspieler eingesetzte Jürgen Beck spielte bis 1997 beim ThSV. Nach dem Abstieg der Mannschaft und dem damit verbundenen Trainerwechsel übernahm Beck zeitweise die Betreuung der Mannschaft als Interims-Trainer. Anschließend war er ehrenamtlich im Aufsichtsrat der ThSV-Marketing GmbH für die sportlichen Belange tätig.
Im Juli 2026 wählte die Mitgliederversammlung des ThSV Eisenach Beck zum Präsidenten des Vereins.
Portrait zum 50. Geburtstag (2009), eisenachonline.de