Jürgen Banscherus (* 13. März 1949 in Remscheid-Lennep) ist ein deutscher Schriftsteller und Kinderbuchautor.
Nach dem Abitur studierte Banscherus Geistes- und Sozialwissenschaften in Münster und Bonn. Er arbeitete als Journalist bei einer Tageszeitung, als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschung, als Verlagslektor und als Lehrer in der Erwachsenenbildung.
Seit 1983 veröffentlicht er Gedichte. 1985 erschien sein erstes Kinderbuch. Er ist seit 1989 freier Schriftsteller und Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und war langjähriger Vorsitzender der Jury beim Bundesentscheid des Vorlesewettbewerbs. Seine Bücher wurden inzwischen in 26 Sprachen übersetzt. Für die Kinderkrimi-Serie Ein Fall für Kwiatkowski, deren Weltauflage inzwischen die Zwei-Millionengrenze erreicht hat, arbeitet er mit dem Kinderbuchillustrator Ralf Butschkow zusammen. Die Serie gehört in Griechenland zu den größten Kinderbuch-Erfolgen. Unter dem Pseudonym „Max Diener“ erschien 2014 sein erster Roman für Erwachsene.
Banscherus hat zwei erwachsene Kinder und wohnt mit seiner Frau in Witten.
1985 Preis der Leseratten für Keine Hosenträger für Oya
1985 Blaue Brillenschlange für Keine Hosenträger für Oya
1986 Arbeitsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen
1987 Auslandsstipendium des Kulturwerks deutscher Schriftsteller
1989 Hans-im-Glück-Preis für Valentino – Valentino
1996 Bad Harzburger Jugendliteraturpreis für Davids Versprechen
1997 Literaturpreis Ruhrgebiet für das Gesamtwerk
1997 Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur für Tore, Tricks und schräge Typen
2001 Kinderkrimipreis Emil für Die Stille zwischen den Sternen
2002 Eule des Monats für Novemberschnee
2005 Auszeichnung „Fällt aus dem Rahmen“ der Zeitschrift ESELSOHR für die Kinderkrimiserie Ein Fall für Kwiatkowski
2006 Hansjörg-Martin-Preis für die Reihe Ein Fall für Kwiatkowski
2010 Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis für das Gesamtwerk
Keine Hosenträger für Oya. Mit Bildern von Manfred Schlüter. 1985