Die Internationale Handballföderation (englisch International Handball Federation, kurz IHF) ist der Handballweltverband mit Sitz im schweizerischen Basel. In ihrer jetzigen Form wurde die IHF am 12. Juli 1946 in Kopenhagen, Dänemark gegründet.
CAHB – Confédération Africaine de Handball (Afrika)
AHF – Asian Handball Federation (Asien)
EHF – Europäische Handballföderation (Europa)
NACHC – Handballkonföderation Nordamerikas und der Karibik (Nordamerika und die Karibik)
OCHF – Oceania Continent Handball Federation (Ozeanien)
SCAHC – Süd- und zentralamerikanische Handballkonföderation (Süd- und Zentralamerika)
Erster Präsident der IHF war von 1946 bis 1950 der Schwede Gösta Björk. Von 1950 bis 1971 hatte der Schweizer Hans Baumann, von 1971 bis 1984 der Schwede Paul Högberg und von 1984 bis 2000 der Österreicher Erwin Lanc dieses Amt inne; seit 2000 ist der Ägypter Hassan Moustafa Präsident. Generalsekretär ist seit 2009 der Franzose Joel Delplanque; seine Vorgänger im Amt waren von 1946 bis 1950 der Schwede Carl Filip Borgh, von 1950 bis 1972 der Schweizer Albert Wagner, von 1972 bis 1988 der Deutsche Max Rinkenburger, von 1988 bis 2004 der Franzose Raymond Hahn und von 2004 bis 2009 der Schweizer Peter Mühlematter.
Jeder Kontinentalverband stellt einen Vize-Präsidenten.
Der Verband lässt internationale Wettbewerbe für Nationalmannschaften und Vereinsmannschaften ausrichten. Am populärsten ist dabei sicher die im zweijährigen Rhythmus ausgerichtete Handball-Weltmeisterschaft der Männer bzw. Handball-Weltmeisterschaft der Frauen.
Im Hallenhandball veranstaltet die IHF folgende Wettbewerbe:
Handball-Weltmeisterschaft der Männer
Handball-Weltmeisterschaft der Frauen
IHF Trophy bzw. IHF Challenge Trophy
IHF Emerging Nations Championship
U-21-Handball-Weltmeisterschaft der Männer
U-20-Handball-Weltmeisterschaft der Frauen
U-19-Handball-Weltmeisterschaft der Männer