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Internationale Gartenbauausstellung

Internationale Ausstellung

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Die Internationale Gartenbauausstellung (abgekürzt IGA) ist eine internationale Leistungsschau des Garten- und Landschaftsbaus und seiner Fachverbände in Deutschland. Auf den Ausstellungen werden Gärten, Landschaftsarchitektur, Landschaftsbau, Pflanzenzucht und Gartengeräte/-Möbel gezeigt.

Neben Bundesbehörden und den ausrichtenden Städten ist heute stets die 1993 gegründete Deutsche Bundesgartenschau GmbH (DBG) beteiligt, hinter ihr stehen der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) und der Bund deutscher Baumschulen (BdB). Die Schirmherrschaft einer Internationalen Gartenschau wird wie bei einer Bundesgartenschau vom jeweiligen Bundespräsidenten übernommen.

Die IGA findet in Deutschland alle zehn Jahre statt. Sie ersetzt im jeweiligen (ungeraden) Jahr zugleich die biennale Bundesgartenschau (BUGA). Interessierte Städte müssen sich nach einem Reglement um die Austragung der IGA bewerben. Internationale Gartenbauausstellungen werden von der Bundesrepublik Deutschland beim Bureau International des Expositions (BIE) in Paris beantragt und müssen zudem von der Association Internationale des Producteurs de l’Horticulture (AIPH) genehmigt werden. Die endgültige Entscheidung zur Durchführung trifft das BIE. Die Floriade (Niederlande) durchläuft das gleiche internationale Genehmigungsverfahren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden in Deutschland IGAs traditionell in den Jahren statt, die auf 3 endeten. Die Systematik wurde nach 2013 auf 7er-Jahre geändert, um einen größeren Abstand von den Floriaden in den Niederlanden in den mit 2 endenden Jahren zu erreichen. Nachdem Hamburg bereits mit Vorbereitungen für die Ausstellung 2013 begonnen hatte, wurde für diese Veranstaltung der einmalige Titel einer Internationalen Gartenschau (IGS) erfunden.

1865: Erfurt, Allgemeine Deutsche Gartenbauausstellung (9. bis 17. September 1865, mit internationaler Beteiligung in Vogels Garten, Poppes Garten und Hellings Garten)

1869: Hamburg, Internationale Gartenbau-Ausstellung (2. bis 12. September, Alter Elbpark zwischen Millerntordamm und Elbe, 420 Aussteller)

1875: Köln, Internationale Gartenbau-Ausstellung (25. August bis 26. September, Anlagen der Gartenbau-Gesellschaft Flora)

1887: Dresden, I. Internationale Gartenbauausstellung (7. bis 16. Mai, Großer Garten)

1896: Dresden, II. Internationale Gartenbau-Ausstellung (2. bis 12. Mai, Städtischer Ausstellungspalast)

1897: Hamburg, Allgemeine Gartenbau-Ausstellung (1. Mai bis 4. Oktober, Wallanlagen zwischen Millerntor und Holstentor)

1904: Düsseldorf, Internationale Kunst-Ausstellung und Große Gartenbau-Ausstellung (1. Mai bis 23. Oktober 1904 im und am Kunstpalast Düsseldorf), Gartenentwürfe: Rudolph Jürgens, Peter Behrens; große Blumenhalle: Ludwig Winter

1907: Dresden III. Internationale Gartenbau-Ausstellung (4. bis 12. Mai, Städtischer Ausstellungspalast)

1909 bis nach 1945: wirtschafts- und kriegsbedingt ausgefallen

1953: IGA Hamburg (30. April bis 11. Oktober, Planten un Blomen und Jungiuswiesen, Attraktionen: Der Philipsturm sowie die Wasserlichtorgel)

1961: Erfurt, „iga“, die 1. Internationale Gartenbauausstellung sozialistischer Länder (28. April bis 15. Oktober)

1963: IGA Hamburg (26. April bis 13. Oktober, Planten un Blomen, (Alter) Botanischer Garten und die Wallanlagen, besondere Attraktion: eine 1415 m lange Gondel-Seilbahn vom Dammtor zum Millerntor über elf Stützen)

1973: IGA Hamburg (27. April bis 7. Oktober, am selben Ort, diesmal mit der IGA-Bahn, hielt an vier Stationen, Rundfahrt ca. 30 Minuten)

1983: IGA München im Westpark (28. April bis 9. Oktober)

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