An diesem Tag

Ingeborg Kaiser

Deutsch-schweizerische Schriftstellerin

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Ingeborg Kaiser (* 7. August 1930 in Neuburg an der Donau; heimatberechtigt in Basel; † 6. Juni 2026) war eine deutsch-schweizerische Schriftstellerin.

Ingeborg Kaiser zog nach ihrem Abitur und Berufsjahren in Augsburg 1960 nach Basel. Nach ihrer Heirat erhielt sie das Schweizer Bürgerrecht. Um aus ihrer Isolation herauszukommen, begann sie zu schreiben. Zitat von Kaiser: „George Orwells Nineteen Eighty-Four (1984) ist nah. Unsere Gesellschaft sieht nicht, dass sie ohne Kunst – ganz gleich in welcher Form – zu einer Gesellschaft von Robotern würde…“

Ab 1968 veröffentlichte Ingeborg Kaiser Prosa und Lyrik. 1984/85 war sie Hausautorin am Stadttheater Chur.

Ihr Archiv befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.

Deutscher Kurzgeschichtenpreis, 1984

Schweizerische Bankgesellschaft, Zürich 1992

Staubsaugergeschichten. Erzählungen. GS, Zürich 1975 (Gute Schriften, Band 401)

Basler Texte Nr.8. Erzählungen. Pharos Verlag, Basel 1978

Die Ermittlung über Bork. Roman. Sauerländer, Aarau 1978

Die Puppenfrau. Roman. Orte, Zürich 1982

Verlustanzeigen. Erzählungen. Sauerländer, Aarau 1982

Ein Denkmal wird zertrümmert. Erzählungen. GS, Basel 1984 (Gute Schriften, Band 505)

Eulenweg. Tagebuch einer Hausautorin am Stadttheater Chur. Gasser, Chur 1986

Möblierte Zeit. Erzählungen. Janus, Basel 1992

Regenbogenwahn. Roman. eFeF, Bern 1995

Mord der Angst. Roman. eFeF, Bern 1996

Den Fluss überfliegen. Roman. eFeF, Bern 1998

Alvas Gesichter. Roman. OSL, Riehen 2008

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