Ida Rose Esther Gotkovsky (* 26. August 1933 in Calais, Département Pas-de-Calais; † 8. November 2025) war eine französische Komponistin und Pianistin.
Ida Gotkowsky ist eine Tochter des Violinisten Jacques Gotkovsky und dessen Ehefrau, der Organistin Jeanne Christine Eliasen. Ihre jüngeren Geschwister waren die Violinistin Nell Gotkovsky (1939–1998) und der Pianist Ivar Gotkovsky (* 1948). Zusammen mit ihren Geschwistern wuchs sie in einer musikalischen Umgebung auf.
Nach der Schulzeit in ihrer Heimatstadt begann sie am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Nadia Boulanger, Olivier Messiaen und Tony Aubin zu studieren.
Gotkovsky lehrte in Texas, Vereinigte Staaten von Amerika, Komposition. Ihr Ansehen ging schnell über die Grenzen Frankreichs hinaus.
Ihre Kompositionen werden weltweit, insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika, Japan, Korea, Australien und Russland aufgeführt. Sie erhielt Einladungen für Workshops und zum Vorsitz in Jurys für Wettbewerbe. Als ihr musikalisches Credo galt es, ein Kunstwerk zu schaffen, das universell ist und in einer zeitgenössischen strikten Sprache beiträgt zu einer Einheit des musikalischen Ausdrucks in allen Zeiten.
1959 Prix Pasdeloup (erster Preis)
1961 Prix de Composition Concours International
1963 Médaille de la Ville de Paris
1966 Grand Prix musical de la Ville de Paris
1957 Symphonie pour cordes et percussions
1962 Concerto pour trompette et orchestre
1970 Concerto pour orchestre symphonique
1972 Concerto pour deux violons
1972–1973 Variations Concertantes pour basson
1974 Second concert pour trompette
1977–1980 Concerto pour Violoncelle
1980 Concerto pour grand orchestre et saxophone
1982 Concerto lyrique pour clarinette