Holger Franke (* 5. Mai 1942 in Weimar) ist ein deutscher Schauspieler, Autor und Regisseur.
Von 1961 bis 1964 absolvierte Holger Franke eine Schauspielausbildung. Danach hatte er verschiedene Engagements in Theatern, Hörfunk und TV. 1972 begann Franke als Schauspieler im Berliner Grips-Theater. 1973 gründete Holger Franke gemeinsam mit anderen das sozial engagierte Theater Rote Grütze. Dort wirkte er als Autor, Regisseur und Schauspieler. In dieser Zeit entstanden bekannte Stücke wie Darüber spricht man nicht! und Was heißt hier Liebe?.
1987 arbeitete er erstmals mit Dani Levy für das Drehbuch zum Film RobbyKallePaul zusammen. 1988 bis 1992 war Franke Schauspielleiter und Autor am Theaterhaus Stuttgart. 1992 bis 1999 war er am Theaterhof Priessental beschäftigt. 2000 kehrte Franke wieder nach Berlin zurück. Im Jahr 2001 gründete Franke dann das Theater Rote Grütze mit Ricky Strohecker neu. Im selben Jahr begann er zusammen mit Dani Levy an der Arbeit am Drehbuch zu dem Film Alles auf Zucker!. 2005 erhielt er dafür gemeinsam mit Dani Levy den Deutschen Filmpreis. Seine Tochter Anja Franke, die Ex-Lebensgefährtin von Levy, spielte ebenfalls in dem Film mit.
Holger Franke arbeitet als Theater- und Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur in Berlin.
1987: Bebel und Bismarck (Fernseh-Dreiteiler)
2017: Zwei Bauern und kein Land
2017: Dengler: Die schützende Hand
2020: Notruf Hafenkante (Fernsehserie, Folge Entgleisung)
2022: In aller Freundschaft (Fernsehserie, Folge Seelenverwandte)
Der Kommissar, der Komödiant, der Tod und die Liebe
1973: Darüber spricht man nicht! (Co-Autor, Darsteller, Regie)
1976: Was heißt’n hier Liebe? (Co-Autor, Darsteller)
1980: Mensch ich lieb dich doch (Co-Autor, Darsteller, Regie, Fernsehverfilmung 1981)
1986: Einer wie ich (Co-Autor, Regie)
1987: Gewalt im Spiel (Co-Autor, Regie)
1988: Mensch Herrmann (Autor, Regie, Fernsehverfilmung 1993)
1991: Ich bin deine Mutter (Autor, Regie)
1993: Zum Teufel mit der Jugend (Autor, Regie)