Lloyd Henry Bumstead (* 17. März 1915 in Ontario, Kalifornien; † 24. Mai 2006 in Pasadena, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmarchitekt. In seiner über 55 Jahre langen Karriere gewann er zwei Oscars für die Ausstattung der Filme Wer die Nachtigall stört und Der Clou.
Nach seinem Abschluss an der University of Southern California begann er 1937 seine Laufbahn bei Paramount Pictures. Er lernte dort sein Handwerk von Hans Dreier, mit dem er bei mehreren Filmen zusammenarbeitete. Nach Dreiers Ruhestand arbeitete er ab 1951 mit dessen Nachfolger Hal Pereira. Sein Durchbruch kam 1956, als er für Alfred Hitchcock die Bauten für Der Mann, der zuviel wusste entwarf. Es folgten weitere Arbeiten für Hitchcock: Vertigo, Topas und Familiengrab.
Im Jahr 1961 verließ Bumstead Paramount und ging zu Universal, wo er eng mit Alexander Golitzen zusammenarbeitete. Er traf George Roy Hill und Clint Eastwood und arbeitete mit beiden bei mehreren Projekten zusammen. Bumstead übte seinen Beruf bis zu seinem Tod aus.
1948: Schmuggler von Saigon (Saigon) – Regie: Leslie Fenton
1949: Die Todesreiter von Laredo (Streets of Laredo) – Regie: Leslie Fenton
1949: Diebstahl in Irland (Top o’ the Morning) – Regie: David Miller
1950: Die Farm der Besessenen (The Furies) – Regie: Anthony Mann
1950: Irma, das unmögliche Mädchen (My Friend Irma Goes West) – Regie: Hal Walker
1950: Entgleist (No Man of Her Own) – Regie: Mitchell Leisen
1951: Der Revolvermann (The Redhead and the Cowboy) – Regie: Leslie Fenton
1951: Rhubarb – Regie: Arthur Lubin
1951: U-Kreuzer Tigerhai (Submarine Command) – Regie: John Farrow
1952: Seemann paß auf (Sailor Beware) – Regie: Hal Walker
1952: Schrecken der Division (Jumping Jacks) – Regie: Norman Taurog
1952: Kehr zurück, kleine Sheba (Come Back, Little Sheba) – Regie: Delbert Mann
1953: Der tollkühne Jockey (Money from Home) – Regie: George Marshall
1953: Ein Lied, ein Kuß, ein Mädel (The Stars Are Singing) – Regie: Norman Taurog
1954: Die Lachbombe (Knock on Wood) – Regie: Melvin Frank, Norman Panama