Henrik Ajax (* 15. Oktober 1980 in Skedevi, Schweden) ist ein in Deutschland lebender schwedischer Komponist.
Ajax studierte Klavier an der École Normale de Musique, Komposition und Musiktheorie an der Musikhochschule in Würzburg bei Heinz Winbeck und Ariane Jeßulat sowie in München bei Jan Müller-Wieland. Ajax lebt in München, wo er neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Komponist an der Hochschule für Musik und Theater Instrumentation und Musiktheorie lehrt. Er schrieb zahlreiche Werke für Orchester, Ensemble, Chor, Soloinstrumente und Live-Elektronik.
Neben seinem eigenen Schaffen wird seine künstlerische Tätigkeit von gelegentlichen spartenübergreifenden Zusammenarbeiten geprägt. Beispielsweise arbeitet er als Arrangeur und als Pianist mit mehreren Jazz- und Rockbands in Deutschland und in Amerika. Für mehrere Kinofilme, wie "Leibniz" von Edgar Reitz oder Anatol Schusters "Chaos und Stille", schrieb er die Musik.
… wer hat das in den Sternen gesehen? – 2017
ninety nine and one half days - 2019
My room is full of dreams - 2022
innen, Sonne - eine Fantasie - 2023
neither/nor (piano trio) - 2026
ich schlief, aber mein Herz... (Chor mit Orgel) – 2010
Lux Aeterna (Chor a cappella) - 2016/17
Rhythmusstörung (Liederzyklus) - 2018
Das Karussell (Sopran und Ensemble) - 2023
Schattengrenzen (Klavier) – 2013
Diminuendo (Präpariertes Klavier) - 2021
Tiny Robots (Violine, Klavier und Live-Elektronik, 1 Spielerin) 2023
a body to the world (Cello und Live-Elektronik) 2024
Interdependency (Cello und Live-Elektronik) 2026
2012–2013 Stipendium für einen Aufenthalt an der Cité des Art in Paris.