Henri Lutz (* 29. März 1864 in Biarritz; † 9. September 1919 in Paris) war ein französischer Komponist.
Henri Lutz studierte von 1880 bis 1885 an der Musikschule von Louis Niedermeyer bei Eugène Gigout und Clément Loret, danach bei Ernest Guiraud am Pariser Konservatorium. 1890 gewann er mit der Kantate Cléopâtre nach einem Text von Fernand Beissier den Second Grand Prix de Rome. Er wirkte viele Jahre als Direktor für Musikstudien an der École Niedermeyer.
Neben Klavierstücken komponierte Lutz mehrere Opern und sinfonische Werke, die teils in den berühmten Concerts Colonne und Concerts Lamoureux uraufgeführt wurden.
Stella (nach einer Dichtung von Victor Hugo), UA 1897
L'Ile engloutie, sinfonische Dichtung, UA 1914
Poème pour orchestre et violon principal
Fantaisie japonaise für Klavier, Violine, Cello und Flöte
Rapsodie havanaise für Orchester
Rêveries, sinfonische Variationen
Noten und Audiodateien von Henri Lutz im International Music Score Library Project