Helmut Ahner (* 25. Januar 1928 in Dresden; † 25. April 2014) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.
Er war auch immer wieder Sprecher in den bekannten Europa-Hörspielen.
Helmut Ahner begann 1959 als Synchronsprecher zu arbeiten, später auch als Autor.
1962 sprach er Peter Lorre in der Rolle des „Dr. Einstein“ für die Neusynchronisation von Arsen und Spitzenhäubchen. Ebenfalls eine Neusynchronisation war Dick und Doof – Die Teufelsbrüder, wo er Stan Laurel synchronisierte. Als markante Sprechrollen übernahm er Mitte der 1960er Jahre den Part von Red Buttons in Robert Parrishs Kriegsdrama Der Tag danach und den Part von Ronald Fraser als Sergeant Watson in Robert Aldrichs Abenteuerklassiker Der Flug des Phoenix. 1967 lieh er Gene Wilder in der Rolle des Eugene Grizzard in Bonnie und Clyde seine Stimme.
Kinder dürften ihn als Butler Johann aus der Serie DuckTales – Neues aus Entenhausen kennen.
Als Schauspieler war Helmut Ahner nach einem frühen Engagement im Theater an der Parkaue in Berlin Ensemble-Mitglied unter anderem des Thalia-Theaters Hamburg. Einige Auftritte für das Kino – zum Beispiel Die spanische Fliege (1955) oder Italienreise – Liebe inbegriffen (1958) – und das Fernsehen (Gezeiten, 1970) sind neben seinen zahllosen Synchron- und Hörspiel-Aufgaben bekannt geworden.
Helmut Ahner starb am 25. April 2014 im Alter von 86 Jahren. Er wurde auf dem Friedhof von Neukirchen/Erzgeb. im Familiengrab beigesetzt.
Film- und Fernsehrollen (Auswahl)
1955: Oh – diese „lieben“ Verwandten
1958: Italienreise – Liebe inbegriffen
1960: Das kunstseidene Mädchen
1971: Tatort – Der Richter in Weiß (Fernsehreihe)
1971: König Johann (Fernsehen)
1981: Der Fuchs von Övelgönne (Fernsehserie) – Erste Fahrt der UX-3
1985: Tatort – Tod macht erfinderisch
1982: Schwarz Rot Gold – Kaltes Fleisch
1983: Frau Juliane Winkler (Fernsehen)
1993: Wehner - Die unerzählte Geschichte – Wilhelm Pieck