Helga van Beuningen (* 24. Juli 1945 in Obergünzburg) ist eine deutsche Übersetzerin.
Helga van Beuningen absolvierte ein Studium der Englischen
und Niederländischen Sprache an der Universität Heidelberg, das sie mit dem Übersetzer-Diplom abschloss. Anschließend unterrichtete sie fünfzehn Jahre lang Niederländisch an der Universität Heidelberg. Seit 1984 ist sie als freie Übersetzerin in Bad Segeberg ansässig.
Helga van Beuningen ist eine der produktivsten Übersetzerinnen niederländischer Sachbücher und Belletristik der Gegenwart ins Deutsche; zu den von ihr übertragenen Autoren gehören Cees Nooteboom, Adrianus F. Th. van der Heijden und Margriet de Moor.
Helga van Beuningen ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke.
1992: Niederländischer Martinus-Nijhoff-Preis für Übersetzer
1992: Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein
2021: Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW für ihre Übersetzung aus dem Niederländischen von Marieke Lucas Rijnevelds Roman Was man sät sowie für ihr übersetzerisches Lebenswerk
Jan C. Brokken: Das Feininger-Projekt. Frankfurt am Main 2012.
Hermine de Graaf: Stella Klein. Frankfurt am Main 1993.
Adrianus F. Th. van der Heijden: Die Schlacht um die Blaubrücke. Frankfurt am Main 2001.
Carel ter Haar, Edward van Voolen (Hrsg.): Jüdisches Städtebild Amsterdam. Frankfurt am Main 1993 ISBN 3-633-54080-6
Anja Meulenbelt: Bewunderung. Reinbek 1988
Marcel Möring: Eine Frau. München 2009
Marente de Moor: Die niederländische Jungfrau. Berlin 2011
Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen. München 2011 ISBN 978-3-446-23638-7
Margriet de Moor: Herzog von Ägypten. München 1997
Margriet de Moor: Melodie d’amour, Roman, Hanser, München 2014, ISBN 978-3-446-24478-8.