Hardy Mertens (* 20. Februar 1960 in Nieuwenhagen), vollständiger Name: Hendrick Anna Christiaan Hardy Mertens, ist ein zeitgenössischer niederländischer Komponist.
Mertens absolvierte ein Studium der Musikwissenschaften an der Reichs-Universität Utrecht und diplomierte mit einer Problemanalyse für das niederländische Blasorchesterwesen. Danach studierte er am Konservatorium in Utrecht Blasorchester-Direktion bei Gerrit Fokkema und Komposition bei Hans Kox. Schon recht früh schuf er einige Kompositionen für Blasorchester und erhielt dazu Aufträge diverser Einrichtungen, wie z. B. SONMO, dem Fonds der Tonkünstler und dem regionalen Blasmusikverband der Provinz Limburg. Darüber hinaus engagierte er sich als Dirigent verschiedener Blasorchester. Er folgte Einladungen nach Singapur und Japan, wo er ein erfolgreicher Promotor niederländischer authentischer Bläserwerke, nicht zuletzt auch seiner eigenen Kompositionen, war.
1979 Duodecimet no. 1 für 12 Streicher
1979 Scyths für 2 Euphonia und 2 Bass-Tuben
1979 Trio für Flöte, Oboe und Klarinette
1986 Museum für Trompete, Posaune und Piano
1982 Die Strafe der Geschwister Rein und Pur liegt in ihnen selber, opus 100 für Bariton und Symphonisches Blasorchester
1982 Three times the Ear takes over from the Eye, opus 107 für Klarinette-Quartett und Blasorchester
1983 Zodiac, Limit for the Lion, opus 109a
1983 Shocked, Paralised and Thrilled, opus 116 für Akkordeon und Blasorchester
1983 Poème de L'Eau, opus 120 für Symphonisches Blasorchester
1983 A Jazzrock Sonata opus 123
1984 Queen of Sheba opus 125 Sinfonische Dichtung für Englischhorn und Symphonisches Blasorchester
1984 Nulli Cedo opus 130 für Brass-Band
1984 Nulli Cedo opus 130A für Fanfare-Orchester
1985 Symphony Nr. 1 "Voice of Mind" opus 133 für Alt, Bariton und Symphonisches Blasorchester
1. Introduction and meditation
1986 Nirvana's Touch opus 136 für Fanfare-Orchester