Hans Luz (* 10. Juni 1926 in Stuttgart; † 9. April 2016 ebenda) war ein deutscher Garten- und Landschaftsarchitekt.
Hans Luz verbrachte seine Kindheit in Stuttgart. Zwischen 1944 und 1947 legte er das Kriegsabitur ab, nahm als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil und kam in französische Kriegsgefangenschaft. Zurück in Deutschland, machte er eine Lehre zum Landschaftsgärtner bei Adolf Haag in Stuttgart. Von 1953 bis 1955 folgte die Weiterbildung beim Gartenarchitekten Otto Valentien.
1958 gründete er die Landschaftsgärtnerei Luz in Birkach und 1961 das Planungsbüro Luz + Partner, Freie Landschaftsarchitekten. Seit 1975 war er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, seit 1977 Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). Von 1982 bis 1984 amtierte er als Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg im Bund Deutscher Landschaftsarchitekten.
Garten- und Landschaftsanlagen
1957–1959: Haus Windstosser in Stuttgart-Degerloch, Neue Weinsteige 80 mit Max Bächer
1958: Haus Luz in Birkach bei Stuttgart
1961: Bundesgartenschau, Stuttgart
1961: Landesgartenschau Baden-Baden
1961: Landesparlament in Stuttgart
1963–65: Imperial Chemical Industries Fabrikanlage in Östringen
1964–67: Lehrerkolleg in Ludwigsburg
1964–67: Universität Tübingen in Morgenstelle
1964–68: Krankenhaus in Leonberg
1965: Universität Hohenheim in Stuttgart (mit Walter Rossow)
1967: Haus Marwitz in Sindelfingen
1967: Bundesgartenschau in Karlsruhe (25 m²-Gärten)
1967–73: Wohnanlage Asemwald in Stuttgart
1967–77: Health Resort Park in Bad Wildbad (mit Walter Rossow)