Hans Georg Pflüger (* 26. August 1944 in Schwäbisch Gmünd; † 9. März 1999 in Bietigheim-Bissingen) war ein deutscher Komponist.
Er studierte Komposition bei Henk Badings und Wolfgang Fortner sowie Orgel bei Karl Richter und Fernando Germani (als Stipendiat der italienischen Regierung).
Außerdem studierte er Liedgestaltung bei Hubert Giesen, Dirigieren bei Otmar Suitner sowie Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte. Ab 1950 lebte er in Bietigheim-Bissingen. 1961 war er Preisträger beim Klavierwettbewerb des Deutschen Tonkünstlerverbandes.
1977 erhielt er den Rompreis „Villa Massimo“.
Er starb am 9. März 1999 in Bietigheim.
Pflügers kompositorisches Werk umfasst alle wichtigen musikalischen Gattungen wie Oper, Ballett, Oratorium, Orchesterwerke, Chorwerke, Kammermusik und Liedvertonungen.
Pflüger war ein Schwager des deutschen Psychologen Hans Hopf.
Liederzyklen Lazarus (Heine) und Fragmente (Hölderlin) (UA: Siegmund Nimsgern/Bruce Abel/Pflüger)
Streichquartett (UA: Melos Quartett)
Metamorphosen für Violine, Klavier, 13 Bläser und Schlagzeug (UA:Schall/Davies/Deutsche Bläsersolisten)
Stimmen (Paul Celan) für 36-stimmigen Chor und Schlagzeug (UA:Südfunk-Chor)
Konzert für Horn und Orchester (UA: Hermann Baumann, Stuttgarter Philharmoniker – Hans Zanotelli)
Strahlende Pforte für Orchester (UA Stuttgarter Philharmoniker – Hauschild)
Konzert für Violine, Cello und Orchester (UA: Saschko Gawriloff/Siegfried Palm, RSO Stuttgart – Albert)
AMA-DEUS für Bläsernonett (UA: Consortium Classicum)
Konzert für Klavier und Orchester (UA: Oppitz, Badische Staatskapelle – Neuhold)
Balance für Klavierquintett, Ballettmusik zu „Black Angels“ (UA Zanella/Staatstheater Stuttgart und Wiener Staatsoper)
Oper Die Perle (Küfer) (UA: Ludwigsburger Schloßfestspiele)