Gudrun Brüne (* 15. März 1941 in Berlin; † 25. Januar 2025 in Neuruppin) war eine deutsche Malerin und Hochschullehrerin.
Gudrun Brüne absolvierte von 1956 bis 1959 in Pößneck und Leipzig eine Buchbinderlehre. Danach arbeitete sie im VEB Wertpapierdruckerei Leipzig und besuchte die Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Von 1961 bis 1966 studierte sie an der Hochschule bei Heinz Wagner im Fachbereich Angewandte Grafik und Bernhard Heisig, den sie 1991 heiratete.
Von 1966 bis 1977 arbeitete sie freischaffend, bis 1974 zeitweise als Mitarbeiterin im Atelier Heisigs. 1973 war sie zur künstlerischen Arbeit in der Sowjetunion an der Erdölleitung Freundschaft.
Sie war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und dort von 1974 bis 1982 Mitglied der Sektionsleitung Maler/Grafiker. 1973 zeigte sie ihre erste Einzelausstellung, und sie hatte in der Zeit der DDR im In- und Ausland eine große Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u. a. von 1967 bis 1988 von der VI. Deutschen Kunstausstellung bis zur X. Kunstausstellung der DDR in Dresden und 1988 auf der Biennale di Venezia.
Ab 1977 war sie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Assistentin und Leiterin des Grundlagenstudiums, und von 1979 bis 1999 hatte sie dort eine Dozentur für Malerei. In den Jahren 1980 bis 1986 unternahm sie zahlreiche Reisen.
1999 zog sie mit ihrem Mann nach Strodehne.
1981: Verdienstmedaille der DDR
Öffentliche Museen und Sammlungen mit Werken Gudrun Brünes (unvollständig)
Berlin: Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank
Berlin: Kunstsammlung des Deutschen Bundestages
Dresden: Kunstfonds des Freistaates Sachsen
Leipzig: Museum der bildenden Künste
Leipzig: Kunsthalle der Sparkasse Leipzig
Magdeburg: Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Meiningen: Museum Meiningen Schloss Elisabethenburg
Oberhausen: Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Schwerin: Staatliches Museum Schwerin
Siehe auch Bildatlas Kunst in der DDR