Gregor Linßen (* 19. August 1966 in Neuss) ist ein deutscher Komponist und Liedermacher im Genre Neues Geistliches Lied.
In seiner Jugend lernte Linßen Blockflöte und Querflöte und autodidaktisch Gitarre zu spielen. Für Jugendtreffen begann er 1985 mit dem Vertonen von geistlichen Texten. Von 1987 bis 1993 studierte er zum diplomierten Ton- und Bildingenieur an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und Fachhochschule Düsseldorf. Im Rahmen des Studiums lernte er Chorleitung bei Raimund Wippermann.
Gregor Linßen war von 1985 bis 1992 Musiker in der Gruppe Ruhama (neben unter anderem Thomas Quast und Thomas Laubach). 1990 realisierte er unabhängig davon seine erste Messe „Lied vom Licht“. Nach dem Tod eines Mitmusikers entstand daraus 1993 die Gruppe AMI. Das Gesamtwerk Linßens wurde maßgeblich vom Leiter der Musikwerkstatt Freiburg Leo Langer gefördert, der ihn 1994 mit der ersten von drei Oratorien-Kompositionen beauftragte.
Linßen wirkte als Dozent für (NGL) von 1996 bis 2015 an der Kirchenmusikschule Essen und bis 2007 an der Musikhochschule Köln sowie an der Katholischen Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius in Aachen. In dieser Zeit entwickelte er aus der Überlagerung seiner Erfahrungen als Toningenieur und Chorleiter die Popchor-Schule „Perkussives Singen“.
Gregor Linßen lebt als Texter, Komponist, Musiker und freier Toningenieur in Neuss. Er gibt Konzerte und Chorworkshops in ganz Deutschland.
1998: Die SPUR von morgen, NGL-Oratorium, uraufgeführt mit der Gruppe AMI und dem Diözesanjugendchor Freiburg im Breisgau in Jerusalem
2002: ADAM – Die Suche nach dem Menschen, NGL-Oratorium, Uraufführung am 7. August 2002 in Assisi, Basilika San Francesco
2007: PETRUS und der Hahn, NGL-Oratorium. Uraufgeführt am 7. August 2007 in der Lateranbasilika Rom
2016: PSALM 2016, Uraufführung am 26. Mai 2016 in der Oper Leipzig
2020: Die sieben GABEN, Friedensgebet für die Pfingstnacht, Uraufführung als Live-Stream aus St. Pius X. in Neuss
1991: Lied vom Licht, Lieder einer Messe
2000: Tausend Jahre wie ein Tag, eine Messe
2009: Kommt und seht, Lieder für eine lebendige Liturgie. Uraufgeführt am 25. Oktober 2009 in St. Judas Thaddäus, Karlsruhe-Neureut
1993: Spuren der Einen Welt, lateinamerikanische Lieder
1996: Vermächtnis eines Freundes, Lieder auf Tod und Leben
2001: Die Dauer des Augenblicks, Lieder von besonderen Momenten der Begegnung zwischen Gott und den Menschen
2006: Vivifica nos, Lieder zum Jahr der Berufung
1989: Lied der Stille, Meditationen