Glenn Marcus Murcutt AO (* 25. Juli 1936 in London) ist ein australischer Architekt. 2002 erhielt er den Pritzker-Preis, 2021 den japanischen Praemium Imperiale.
Glenn Murcutt wurde 1936 während einer Europareise seiner australischen Eltern in London geboren. 1936–41 lebte er in Papua-Neuguinea, danach kehrte er mit seinen Eltern nach Sydney zurück. Sein Studium am „Technical College der University of New South Wales“ absolvierte er 1956–61. Seit 1969 führt Murcutt ein eigenes Architekturbüro in Sydney. 1973 unternahm er ausgedehnte Reisen nach Mexiko, USA, Europa. Murcutt ist Architekturprofessor an der University of New South Wales in Sydney und als Gastprofessor in aller Welt gefragt.
2002 erhielt er vom Time-Magazin den Preis Hero for the Green Century (als Begründer des Bauens von emissionsfreien Gebäuden). Glenn Murcutt entwirft bewusst nur Privathäuser und kulturelle Gebäude, keine Hochhäuser. Auch baut er nur in seiner australischen Heimat.
1969: Haus Douglas Murcutt (Bruder des Architekten)
1982–84: Haus Magney, Bingie Point
1986–90: Haus Magney, Paddington, Sydney
1990: Haus Marika – Alderton, Yirrkala Community, Eastern Arnhern Land (Northern Territory)
1999: Arthur and Yvonne Boyd Centre, Riversdale/Illaroo, NSW
2006–2016: Moschee, Newport (Victoria)
2016–2022: Cobar Sound Chapel, in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Georges Lentz
12 Preise des Royal Australian Institute of Architects
Officer of the Order of Australia
Mehrmalige Teilnahme an der Biennale
Das TIME-Magazin zeichnete ihn 2002 als einen von fünf Heroes for the Green Century aus.
Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters (2008)
Literatur von und über Glenn Murcutt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Glenn Murcutt. In: archINFORM.
„Pritzker Architecture Prize Laureate Glenn Murcutt“