Die uns bekannte Geschichte Münchens begann am 14. Juni 1158 mit der erstmaligen Erwähnung von „Munichen“, einem durch Heinrich den Löwen angelegten Markt, im Augsburger Schied. Die Anfangszeit Münchens war geprägt von Auseinandersetzungen zwischen dem Herzog von Bayern und dem Bischof von Freising, Mitte des 13. Jahrhunderts konnten sich die Herzöge aus dem Haus Wittelsbach in der Stadtherrschaft durchsetzen. Von da an bis zum Ende der Monarchie 1918 war München Residenzstadt der Wittelsbacher Herzöge, Kurfürsten und Könige sowie Hauptstadt Bayerns oder zumindest eines der bayerischen Teilherzogtümer. Neben die Stadtherrschaft durch die Wittelsbacher trat zunehmend auch die bürgerliche Selbstverwaltung. 1286 wurde erstmals ein Rat der Stadt erwähnt. Nachdem der Magistrat der Stadt zunächst 1810 aufgehoben worden war, wurde München 1818 eine eigenständige Gemeinde. Seit 1918 ist München Hauptstadt des Freistaats Bayern.
1158 Erstmalige urkundliche Erwähnung Münchens im Augsburger Schied als Markt Heinrichs des Löwen
1180 München fiel an den Bischof von Freising
1225 Erste urkundliche Erwähnung der ältesten Pfarrkirche St. Peter
1240 München ging von bischöflichen in wittelsbachischen Besitz über
1255 München wurde Residenzstadt des Teilherzogtums Oberbayern
1271 Die Marienkapelle wurde zur zweiten Pfarrkirche erhoben
1327 Großer Stadtbrand von München
1328 Die Stadt wurde für zwei Jahrzehnte kaiserliche Residenz, erheblich erweitert und mit einem zweiten Mauerring versehen
1337 Vollendung des Zweiten Mauerrings
1385 Mit der Neuveste begann die Geschichte der Münchner Residenz
1442 Vertreibung aller Juden aus der Stadt
1480 Fertigstellung des Alten Rathauses
1494 Einweihung des Neubaues der Frauenkirche
1504 München wurde nach der Wiedervereinigung der Herzogtümer alleinige Hauptstadt Bayerns
1583 Bau der Michaelskirche mit Jesuitenkolleg (Gegenreformation)
1589 Gründung des Hofbräuhauses
1623 München wurde während des Dreißigjährigen Krieges kurfürstliche Residenzstadt