Gerda Anger-Schmidt (* 28. Februar 1943 in Wels; † 8. Jänner 2017 in Wien) war eine österreichische Kinderbuchautorin.
Nach der Matura an einer Handelsakademie reiste sie drei Jahre durch Kanada und die USA. Danach machte sie ein Dolmetsch- und Übersetzerstudium in Wien und Graz. Nach dem Studium arbeitete sie ein paar Jahre als Dolmetsch und Übersetzerin im In- und Ausland und schließlich im Amerika-Haus in Wien zur Gestaltung und Koordination von kulturellen Veranstaltungen. Seit 1980 schrieb sie Prosa und Lyrik.
Gemeinsam mit Winfried Opgenoorth initiierte sie 1996 den Federhasenpreis.
Anger-Schmidts Bücher wurden oft von Renate Habinger illustriert. Typisch für ihre Bücher sind zahlreiche Wortspiele.
1995 Steirische Leseeule für Noch schlimmer geht's immer.
2005 Nominiert für LESERstimmen für Neun nackte Nilpferddamen.
2006 Schönstes Buch Österreichs für Muss man Miezen siezen?
2007 Österreichischer Staatspreis für Kinderlyrik für Muss man Miezen siezen?
Nein, mir kommt kein Hund ins Haus! 1984.
mit Renate Habinger: Heile, heile wundes Knie. 1988
Wer kommt mit auf den Federnball? 1992.
Glück gehabt! denkt das Hängebauchschwein. 1993.
Noch schlimmer geht's immer. 1994.
Du lieber Schreck, mein Hund ist weg! 1997.
Ich, Bodo von Bellheim, der Schnauzer. 1997.
Alles in Butter, liebe Mutter! 1998.
mit Birgitta Heiskel: Kein Hund für Papa? 1999.
mit Birgitta Heiskel: Freund gesucht! Dringend! 2001.