An diesem Tag

General Belgrano (Schiff, 1938)

Ehemaliges US-amerikanisches Kriegsschiff, welches an Argentinien verkauft und im Falklandkrieg von Großbritannien versenkt wurde

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Die General Belgrano war ein argentinischer Kreuzer. Sie wurde ursprünglich als Leichter Kreuzer der Brooklyn-Klasse der United States Navy mit dem Namen USS Phoenix und der Kennung CL-46 in Dienst gestellt. Das Schiff wurde am 2. Mai 1982 während des Falklandkrieges durch das britische Atom-U-Boot Conqueror versenkt. Sie ist damit eines von bisher insgesamt nur drei Schiffen weltweit (neben der indischen Fregatte INS Khukri im Dezember 1971 durch Pakistan und der iranischen Fregatte IRIS Dena durch die USA im März 2026), die seit Ende des Zweiten Weltkrieges unbestritten durch einen U-Boot-Angriff versenkt wurden.

Die Kiellegung, finanziert aus einem Etat von 1934, erfolgte am 15. April 1935 bei New York Shipbuilding in Camden.

Am 12. März 1938 wurde das Schiff vom Stapel gelassen und am 3. Oktober 1938 in Dienst gestellt. Es war nach der Hauptstadt des US-Bundesstaates Arizona, Phoenix benannt.

Seine Jungfernfahrt führte es nach Trinidad und Südamerika, dann operierte es an der amerikanischen Westküste. Das Schiff war mit 2 × MK 31 – 2 × MK 33 Feuerleitradaren (1938) beziehungsweise 2 × MK 34 und 2 × MK 3 Radarbeleuchter sowie 2 × MK 44 – MK 4 Radarbeleuchtern (1943) ausgestattet. Mit zwei Katapulten konnten die vier an Bord befindlichen „Curtiss SOC Seagull“-Doppeldecker gestartet werden.

Das Schiff befand sich am 7. Dezember 1941, dem Tag des japanischen Angriffs, in Pearl Harbor, blieb aber unbeschädigt. Noch am selben Tag wurde es zusammen mit den Kreuzern St. Louis und Detroit eingesetzt, um nach eventuellen japanischen Überwasser-Angriffskräften zu suchen. Danach war es zunächst Geleitschiff zwischen Hawaii und der amerikanischen Westküste. Anschließend fuhr die Phoenix nach Melbourne (Australien) und operierte bis Februar 1942 in australischen Gewässern. Im Anschluss folgten mehrere Monate lang Fahrten im Indischen Ozean, wobei das Schiff an der Evakuierung von Java beteiligt war.

Ab Juli 1942 wurde es in der Philadelphia Naval Shipyard überholt und brachte dann Außenminister Cordell Hull nach Casablanca. Es folgte die Verlegung zur VII. Flotte im Südpazifik.

In den Jahren 1943 bis 1945 nahm die Phoenix am Pazifikkrieg und an allen größeren Landungsoperationen teil. Im Jahre 1944 war sie an der Schlacht in der Surigao-Straße beteiligt. Dabei nahm sie an der Versenkung des japanischen Schlachtschiffes Fusō teil. Zu diesem Zeitpunkt war sie im Tarnanstrich nach Schema 32/5d gehalten.

26. Dezember 1943: Beschuss von Cape Gloucester

25. bis 26. Januar 1944: Beschuss von Landzielen auf Neuguinea

4. und 7. März 1944: Beschuss von Zielen auf den Admiralitätsinseln

22. April 1944: Unterstützung der Landung bei Hollandia

25. Mai 1944: Unterstützung der Landung auf Biak (Neuguinea)

4. Juni 1944: Leichte Beschädigung nach Fliegerbombenangriff (Ein Gefallener, vier Verwundete)

2. Juli 1944: Unterstützung der Landung auf Noemfoor

15. September 1944: Unterstützung bei der Besetzung von Morotai (Molukken)

20. Oktober 1944: Unterstützung der Landung auf Leyte, Teilnahme an der See- und Luftschlacht im Golf von Leyte bzw. der Schlacht in der Surigao-Straße. Dabei nahm es an der Versenkung des japanischen Schlachtschiffes Fusō teil.

Januar 1945: Unterstützung der Invasion von Luzon

13.–28. Februar 1945: Unterstützung der Kämpfe auf Bataan, Corregidor

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