Gary Malcolm Wright (* 26. April 1943 in Cresskill, New Jersey; † 4. September 2023 in Palos Verdes Estates, Los Angeles) war ein US-amerikanischer Komponist und Musiker.
Gary Wright trat schon als Kind in einer Fernsehshow auf. In den 1960er Jahren kam er nach Europa (u. a. auch nach Berlin), um Psychologie zu studieren. Im Jahr 1967 wurde er Gründungsmitglied der Gruppe Spooky Tooth, die sich in den 1970er Jahren mehrmals auflöste und neu formierte. In den Zwischenzeiten verfolgte er eine Solokarriere, die 1976 in den Hits Dream Weaver und Love is Alive gipfelte. Das Album The Dream Weaver erreichte Platz 7 der Albumcharts und sollte sein erfolgreichstes bleiben. Bis Anfang der 1980er Jahre veröffentlichte er weiterhin recht erfolgreich Alben und Singles, die sich in den Billboard-200-Albumcharts respektive den Billboard Hot 100 platzieren konnten, den Erfolg von Dream Weaver konnte er jedoch nicht wiederholen. Seine danach veröffentlichten Alben waren kommerziell weit weniger erfolgreich und platzierten sich nicht mehr in den Charts.
Wright war auch als Komponist für zahlreiche Künstler und Bands tätig. Seine Titel wurden unter anderem von Judas Priest, Joe Cocker, Peter Frampton, Foreigner, George Harrison, Kenny Loggins und Manfred Mann’s Earth Band interpretiert. Zudem arbeitete Wright auch als Tonmixer an zahlreichen Produktionen von Eric Clapton.
Gary Wright verstarb am 4. September 2023 in Palos Verdes Estates im Alter von 80 Jahren.
2008: Waiting to Catch the Light
1970: All Things Must Pass – George Harrison
1971: Nilsson Schmilsson – Harry Nilsson
1973: Sometimes a Memory Ain’t Enough – Jerry Lee Lewis
1973: Living in the Material World – George Harrison
1974: Goodnight Vienna – Ringo Starr
1974: Dark Horse – George Harrison
1975: Extra Texture (Read All About It) – George Harrison
1976: Thirty Three & 1/3 – George Harrison
1979: George Harrison – George Harrison
1981: Face Value – Phil Collins
1987: Cloud Nine – George Harrison
Gary Wright bei AllMusic (englisch)