An diesem Tag

Gaël Monfils

Französischer Tennisspieler

Anúncio

Gaël Sébastien Monfils (* 1. September 1986 in Paris) ist ein ehemaliger französischer Tennisspieler.

Gaël Monfils wurde 1986 in Paris geboren und verbrachte seine Kindheit mit seinem jüngeren Bruder Daryl – später ebenfalls Tennisprofi – im Pariser Vorort Bobigny. Sein Vater Rufin, der der französischen Insel Guadeloupe entstammt, war Angestellter bei einer französischen Telekommunikationsfirma und aktiver Fußballspieler. Seine Mutter Sylvette, die von der französischen Karibikinsel Martinique kommt, war Krankenpflegerin.

Den Tennissport entdeckte er im Alter von vier Jahren. Daneben begeisterte er sich für Basketball und Fußball, in seiner Jugend spielte er auch in Fußball-Nachwuchsteams. Obwohl er als großes Basketball-Talent galt, entschied er sich früh für eine Karriere als Tennisspieler.

Im Rahmen der Australian Open 2019 wurde seine Beziehung zur ukrainischen Tennisspielerin Elina Switolina bekannt. Am 16. Juli 2021 hat das Paar in Genf geheiratet. Im Jahr 2022 kam die gemeinsame Tochter zur Welt. Im Oktober 2026 verkündete das Paar die Trennung.

Monfils hat seinen Wohnsitz in der Schweizer Gemeinde Trélex im Kanton Waadt. Er ist Anhänger des englischen Fußballclubs FC Chelsea und des US-amerikanischen Basketballteams Detroit Pistons.

2004 bis 2007: Die ersten Erfolge

Monfils gewann auf der ITF Junior Tour 2004 die Australian Open durch einen Finalsieg über Josselin Ouanna (6:0, 6:3). Im Finale der French Open 2004 siegte er mit 6:2 und 6:2 gegen Alex Kuznetsov. Auch aus den Wimbledon Championships ging er im selben Jahr als Sieger hervor, er gewann das Finale gegen den Briten Miles Kasiri mit 7:5, 7:6. Er gewann damit drei der vier Grand-Slam-Turniere bei den Junioren. Dies war vor ihm zuletzt Stefan Edberg gelungen. Zum Jahresende war er die Nummer eins der Junioren-Weltrangliste.

Monfils gewann seinen ersten Challenger-Titel, die zweithöchste Turnierkategorie, im Februar 2005 in Besançon mit 6:3, 2:6 und 6:3 gegen Christophe Rochus. Im Mai gewann er in Tunis gegen Fabrice Santoro in drei Sätzen (7:5, 3:6, 7:6) seinen zweiten Titel. Im August gelang ihm sein erster Triumph auf der ATP Tour. Er triumphierte beim ATP Turnier in Sopot, wo er im Finale Florian Mayer mit 7:6, 4:6 und 7:5 bezwang. Ende des Jahres erreichte er außerdem zwei Finals: In Metz unterlag er Ivan Ljubičić in zwei Sätzen, in Lyon gewann Andy Roddick das Turnier. Er beendete damit das Jahr erstmals in den Top 100 der Weltrangliste auf Platz 31.

2007 bis 2009: Einzug in die Top Ten

Ein weiterer Challenger-Turniersieg gelang Monfils im März 2007 gegen Andreas Seppi in Sunrise, obwohl er auf diesem Niveau wegen seines verbesserten Rankings nur noch selten antrat. Bei den ersten drei Grand-Slam-Turnieren des Jahres erreichte er jeweils die dritte Runde. An den US Open konnte er aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht teilnehmen.

Sein bestes Ergebnis bei einem Grand-Slam-Turnier erreichte er 2008 bei den French Open, als er mit einem Sieg über David Ferrer bis ins Halbfinale vorstieß, wo er in vier Sätzen gegen den damaligen Weltranglistenersten Federer verlor. Bei den Olympischen Spielen erreichte er das Viertelfinale, wo er in drei Sätzen gegen Đoković ausschied. Er schloss die Saison auf Weltranglistenplatz 14 ab.

Im Jahr 2009 zog sich Monfils bei einem Vorbereitungsturnier zu den Wimbledon Championships, den AEGON Championships im Queen’s Club, eine Handgelenksverletzung zu und musste daher seine Teilnahme in Wimbledon absagen. Monfils erreichte später mit dem Finale des Paris Masters erstmals das Endspiel eines Turniers der ATP Tour Masters 1000, doch verlor dieses mit 2:6, 7:5 und 6:7 (3:7) gegen Đoković. Im Saisonverlauf hielt er vier Wochen lang Rang 9 der Weltrangliste, fiel zum Jahresende aber auf Rang 13 zurück.

2010 bis 2012: Top-Platzierung und Verletzungspech

Die Saison 2010 begann schleppend. Vor allem bei den French Open blieb er hinter den Erwartungen zurück, als er über die zweite Runde nicht hinauskam. Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den US Open, erreichte er sein bis dahin bestes Ergebnis mit dem Einzug ins Viertelfinale gegen seinen Landsmann Richard Gasquet. Wie auch schon 2009 erreichte er wiederum das Finale der Paris Masters, wo er diesmal an Robin Söderling scheiterte.

2011 verlor er bei den Australian Open in Runde drei gegen Stan Wawrinka. Bei den French Open erreichte er vor heimischem Publikum das Viertelfinale. In Wimbledon kam Monfils erneut nicht über die dritte Runde, in der er Łukasz Kubot unterlag, hinaus. Zur Vorbereitung auf die US Open spielte er beim Kanada Masters und Cincinnati Masters. Bei beiden Turnieren erreichte er das Viertelfinale, wo er jeweils gegen die Nummer eins der Tennisweltrangliste, Novak Đoković, verlor. Am 3. Juli 2011 erreichte er mit Rang 7 seine bis dato beste Platzierung in der Weltrangliste. Am Ende der Saison belegte er Rang 16.

Zu Beginn der Saison 2012 stieß er bei den Qatar ExxonMobil Open bis ins Finale vor. Im Halbfinale besiegte er Rafael Nadal in zwei Sätzen. Das Finale bestritt er gegen seinen Freund und Landsmann Jo-Wilfried Tsonga, gegen den er in zwei Sätzen verlor. Monfils scheiterte in der dritten Runde der Australian Open am Kasachen Michail Kukuschkin, nachdem er mit zwei Sätzen vorne gelegen hatte. Im Februar verlor er das Finale beim ATP-Turnier in Montpellier in drei Sätzen gegen Tomáš Berdych.

Von diesem Zeitpunkt an war das Jahr 2012 für Monfils von Verletzungen geprägt. Aufgrund einer Knieverletzung musste er beinahe alle Turniere absagen. Ebenfalls war ihm eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in London aufgrund der Verletzung nicht möglich. Er wurde von Julien Benneteau ersetzt. Im November 2012 trennte er sich von seinem Trainer Patrick Chamagne. Einen Nachfolger gab er zunächst nicht bekannt.

2013 bis 2015: Fall aus den Top 100

Anúncio

Bald in der World in Stories App

Audio, Offline-Download, keine Werbung und mehr.

Premium entdecken
Gaël Monfils | World in Stories