Fritz Deppert (* 24. Dezember 1932 in Darmstadt) ist ein deutscher Schriftsteller.
Er studierte Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte sowie Philosophie und promovierte zum Dr. phil. über die Dramen Ernst Barlachs. Als Juror und Lektor des Literarischen März seit 1979, damals mit Karl Krolow und Wolfgang Weyrauch, ist er auch Mitherausgeber der Buchreihe „Lyrik unserer Zeit“, in der im Abstand von zwei Jahren die Ergebnisse des Literarischen März veröffentlicht werden. Er ist Mitglied des PEN (1993–1998 im Vorstand), des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) und Ehrenpräsident der Kogge. Von 1974 bis 1996 war er Leiter der Bertolt-Brecht-Schule, eines von ihm gegründeten Oberstufengymnasiums in Darmstadt. Einen Lehrauftrag für kreatives Schreiben an der TU Darmstadt hatte er von 1997 bis 2002 inne.
Er veröffentlichte Gedichtübersetzungen ins Englische, Französische, Galizische, Ivrit, Japanische, Niederländische, Polnische, Russische, Tschechische und Ungarische.
Fritz Deppert ist der Sohn von Karl Deppert. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Einer von beiden ist als Alex Dreppec künstlerisch aktiv. Gemeinsam leben sie in Darmstadt. Am 9. September 2016 verstarb Fritz Depperts Frau Gabriella.
1996: Johann-Heinrich-Merck-Ehrung der Stadt Darmstadt
2017: Goethe-Plakette des Landes Hessen
Atemholen. Gedichte. Rastatt 1964
Gegenbeweise. Gedichte. Stuttgart 1981
Atempause. Gedichte. Stuttgart 1981
Mit Haut und Haar. Liebesgedichte. Lahnstein 1987
Dreh dich doch um. Gedichte. Wuppertal 1990
Gegengewichte. Gedichte. Bielefeld 1992
Länger noch als 1000 Jahr. Roman. Darmstadt 1993
Kurzschrift – Gedanken und Standortbestimmungen. Aphorismen. Illustrationen Kolibri. Calatra Press, Lahnstein 1993 ISBN 3881381155
Zeitkonzert. Gedichte. Bludenz 1995
Gezählte Tage. Gedichte. Andernach 1998
Regenbögen zum Hausgebrauch. Gedichte. Bielefeld 2003, ISBN 3-920591-70-4
Fundsachen. Gedichte. Darmstadt 2003