Friedrich Keil (* 28. Juli 1957 in Wien) ist ein österreichischer Komponist.
Friedrich Keil besuchte das Musikgymnasium Wien und erhielt an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien Unterricht in Komposition bei Rüdiger Seitz. Im Jahr 1976 maturierte er am Musikgymnasium Wien. In den Jahren von 1979 bis 1984 studierte Keil an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien Komposition bei Kurt Schwertsik. Im Anschluss daran war er bis zum Jahr 1988 Kompositionsschüler bei Friedrich Cerha an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Es schlossen sich weitere Studien in Violine, Gambe, Zwölftonspiele und Jazztheorie an.
Im Jahr 1981 war Keil Mitbegründer des Wiener Jozquin-Ensemble. Im Jahr 1989 war er Mitbegründer der Komponisten- und Künstlervereinigung Ambitus.
Von 1990 bis 2013 widmete sich Keil der experimentellen künstlerischen Arbeit mit behinderten Jugendlichen am Therapieinstitut Keil in Wien.
1989: Theodor-Körner-Fonds Förderungspreis
1995: Förderungspreis der Stadt Wien
1998: Staatsstipendium der Republik Österreich für Komposition
Lieder nach Texten von Wolfgang Borchert – Duo für Flöte und Klavier mit Solostimme Alt (1983)
Lieder nach Texten von Paul Celan – Duo für Klavier und Violine mit Solostimme (1983)
in Fortsetzung – Besetzung: zwei Flöten, zwei Klarinetten, zwei Violinen, zwei Violoncelli, Trompete und Posaune (1983–1984)
Consort-suite – Quartett für vier Gamben (1984)
Ein halbes Jahrhundert Werk – Erstes Streichquartett für zwei Violinen, zwei Violas und Violoncello (1987)
Der Vergänglichkeit ein Denkmal setzen – Duo für Violine und Klavier (1987)
Marriage blessing – Sextett für Flöte, Oboe, Gitarre, Violine, Violoncello und Kontrabass mit Duett Sopran und Tenor, Text: William Shakespeare (1987)
Wer aber den Kopf verliert – Lieder nach Texten von H. C. Artmann (1988/1996)
Winters Frühlingsmusik – Quartett für vier Kontrabässe (1988)
Pikante Aufstriche – Duo für zwei Viole da Gamba (1988)