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Friedrich Herzfeld

Deutscher Kapellmeister, Musikschriftsteller und Musikkritiker

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Friedrich Karl Herzfeld (auch Fritz Herzfeld; * 17. Juni 1897 in Dresden; † 19. September 1967 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Kapellmeister, Musikschriftsteller und Musikkritiker.

Friedrich Herzfeld war ein Sohn des Arztes Walther Herzfeld (1864–1923) und von Katharina Herrmann (1874–1952). Er war Kapellmeister in Aachen, Dresden und Freiburg im Breisgau und war vor allem als Dirigent von Werken von Wolfgang Amadeus Mozart bekannt.

Ab 1931 lebte er in Berlin. Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.304.339), schied aber wegen eines jüdischen Großelternteils 1934 aus. Von 1939 bis 1942 war er Chefredakteur der Allgemeinen Musikzeitung und von 1940 bis 1943 Pressechef der Berliner Philharmoniker. Er verfasste Bücher über Musik und Musiker und schrieb Rezensionen für Musikzeitschriften. Sein bekanntestes Werk ist das Ullstein-Lexikon der Musik, das erstmals 1957 als Lexikon der Musik erschien und seitdem unter verschiedenen Titeln in mehreren Neuauflagen und Neubearbeitungen verlegt wurde.

Die Tänzerin und Choreografin Konstanze Vernon war die Tochter von Friedrich Herzfeld. Der Historiker Hans Herzfeld war sein Cousin.

Friedrich Herzfeld starb im September 1967 im Alter von 70 Jahren in Garmisch-Partenkirchen.

Minna Planer und ihre Ehe mit Richard Wagner. Goldmann, Leipzig 1938.

Königsfreundschaft. Ludwig II. und Richard Wagner. Goldmann, Leipzig . Neuauflage 1941.

Wilhelm Furtwängler. Weg und Wesen. Goldmann, Leipzig 1941. 2. Auflage 1942. Neuauflage: Goldmann, München 1950.

Adagio und Scherzo. Kleine Geschichten um große Meister. Frick, Wien 1941.

Dreiklang. Haydn – Mozart – Beethoven. Minerva, Berlin 1946.

Allgemeine Musiklehre. Volk und Wissen, Berlin/Leipzig 1949.

Du und die Musik. Eine Einführung für alle Musikfreunde. Druckhaus Tempelhof, Berlin 1951. Neuauflage: Ullstein, Berlin 1956. Neubearbeitung 1967.

Spanisch: Tú y la música. Labor, Barcelona .

Lizenzausgabe: VMA, Wiesbaden 1981.

Der Meister Tön’ und Weisen. Druckhaus Tempelhof, Berlin 1951. Neuauflage: Ullstein, Berlin 1956.

Niederländisch: Grootmeesters der muziek. Opdebeek, Antwerpen 1957.

Ludwig van Beethoven. Süssenguth, Berlin 1952.

Magie des Taktstocks. Ullstein, Berlin 1953. Neuauflage 1954. Neubearbeitung 1959.

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