Friedrich Hahn (* 3. Mai 1952 in Merkengersch/Niederösterreich) ist ein österreichischer Schriftsteller und bildender Künstler.
Friedrich Hahn arbeitete nach der Matura als Bankkaufmann, später als Kommunikationsdesigner. Seit 1968 ist er schriftstellerisch und als Mitherausgeber verschiedener Literaturzeitschriften tätig. 1987 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Daneben hat er in zahlreichen Ausstellungen von ihm geschaffene Gemälde, Fotografien und Objekte präsentiert. Hahn lebt in Wien.
Hahn ist Verfasser von 60 Büchern (Erzählungen, Essays, Gedichte) und 21 Arbeiten für Theater und Hörfunk (Hörspiele).
Er ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und des Literaturkreises Podium. 2001 erhielt er den Anerkennungspreis für Literatur des Landes Niederösterreich. 2019 Ankauf des Vorlasses durch das Literaturarchiv NÖ.
Die Kältefalle, rhombus-Verlag, Wien 1979
Kopfstimmen, gedichte, edition roetzer, Eisenstadt 1981
Karst, erzählungen, edition umbruch, Mödling bei Wien 1987
Innig getrennt, erzählungen, Verlag flutlicht, Wien 1989
Im Versteck der Jahre, gedichte, Verlag Grasl, Baden bei Wien 1992
Nur noch das Foto fehlt, 1140 erste sätze, Verlag flutlicht, Wien 1993
Halbe Sachen, erzählungen, Verlag flutlicht, Wien 1995
Hirnsegel, blickdicht, letzte liebesgedichte, DEUTICKE, Wien [u. a.] 1998
Ohren in Ruhestellung, Gedichte, Verlag Grasl, Baden bei Wien 2000
Neuherz, Erzählungen, Bibliothek der Provinz, Weitra 2001
Meine Freunde die Müllmänner, gedichte, Passagen Verlag, Wien 2002
Ein Text ist ein Bild ist ein Text. literaturedition NÖ, St. Pölten 2004
Wie gesagt. neue zyklen. Passagen Verlag, Wien 2005
Egal, Roman, Verlag der Apfel, Wien 2007