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Franziska Weisz

Österreichische Schauspielerin

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Franziska Weisz (* 4. Mai 1980 in Wien) ist eine österreichische Filmschauspielerin.

Franziska Weisz (manchmal auch Franziska Weiss oder Weiß) wuchs in Breitenfurt bei Wien auf. Ihr Vater war Busfahrer, Taxiunternehmer und Fahrlehrer, ihre Mutter hatte Wirtschaft studiert.

Nach der Matura am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Perchtoldsdorf in Perchtoldsdorf bei Wien 1998 begann sie ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Wien.

Als Schauspielerin eher zufällig entdeckt wurde sie 1999 vom österreichischen Regisseur Ulrich Seidl für seinen Film Hundstage, in dem sie die Rolle der Klaudia spielte. Nach den Dreharbeiten begann sie ein Studium der International Relations and Media in England, zunächst an der De Montfort University in Leicester und später am King’s College in London, das sie mit einem Master Degree in Development and Environment abschloss. Bereits während des Studiums nahm sie immer wieder Rollen in Film- und Fernsehproduktionen an und konzentriert sich heute hauptsächlich auf ihre Schauspielkarriere. Bei der Berlinale 2005 erhielt sie die Auszeichnung Shooting Star für ihre Rolle im Film Hotel. 2010 lief der Film Der Räuber, in dem sie mit Andreas Lust die Hauptrolle spielt, im Berlinale-Wettbewerb. 2014 lief der Film Kreuzweg mit ihr in der zweiten Hauptrolle im Berlinale-Wettbewerb. Weisz übernahm 2015 als Nachfolgerin von Petra Schmidt-Schaller die Rolle als Tatort-Kommissarin an der Seite von Wotan Wilke Möhring. Im September 2023 wurde bekannt gegeben, dass Weisz die Krimireihe nach dem 13. Film verlassen wird.

2022 war sie in der österreichischen Fernsehserie Tage, die es nicht gab an der Seite von Diana Amft, Jasmin Gerat und Franziska Hackl zu sehen. Die Serie wurde 2023 in Deutschland veröffentlicht.

2024 spielte sie in Führer und Verführer die historische Rolle der Magda Goebbels.

2015 heiratete sie den Regisseur Felix Herzogenrath, den sie 2012 bei Dreharbeiten zur ZDF-Serie Die Bergretter kennengelernt hatte.

2005 Tartuffe von Molière – Regie: Michael Sturminger (Sommerspiele Perchtoldsdorf)

2012 Schubert – Eine Winterwanderung in 5 Folgen von Thomas Arzt – Regie: Paul-Georg Dittrich, Rudolf Frey, Gernot Grünewald, Carina Riedl, Julian van Daal (Schauspielhaus Wien)

Nominierungen und Auszeichnungen

2004: Undine Award in der Kategorie Beste jugendliche Schauspielerin in einem Fernsehfilm für In Liebe vereint

2005: Romy – nominiert in der Kategorie Beliebtester weiblicher Shootingstar

2005: Österreichischer Shooting Star des europäischen Films

2005: Undine Award – nominiert in der Kategorie Beste jugendliche Charakterdarstellerin für Hotel

2008: Franz Hofer-Preis/Filmhaus Award vom Filmhaus Saarbrücken

2010: Diagonale-Schauspielpreis für einen bemerkenswerten Auftritt einer österreichischen Schauspielerin in einem Film (Der Räuber)

Franziska Weisz bei Crew United

Franziska Weisz bei filmportal.de

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