Frank-Immo Zichner (* 25. Oktober 1962 in Görlitz) ist ein deutscher Pianist. Einige seiner CD-Einspielungen erhielten Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“, den „Supersonic Award“ oder den „Diapason Découverte“.
Zichner studierte in der Meisterklasse von Dieter Zechlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Sein späterer Förderer wurde Menahem Pressler.
Frank-Immo Zichner ist Gast verschiedener internationaler Festivals, darunter den Berliner Festwochen, der Berlin Biennale, in Banff (Kanada), dem Bad Kissinger Musiksommer und dem Moskauer Herbst. Konzerte führten ihn als Pianist und Kammermusiker in über 40 Länder Europas, Skandinaviens, Südostasiens, Mittel- und Südamerikas und nach Japan.
Von 2000 bis 2013 spielte Zichner im Aperto Piano Quartett zusammen mit Gernot Süßmuth (Violine), Stefan Fehlandt (Viola) und Hans-Jakob Eschenburg (Violoncello). Seit 2017 spielen Frank Reinecke (Violine), Stefan Fehlandt (Viola) und Jonathan Weigle (Violoncello) mit Zichner im Aperto Piano Quartett. Seit 2025 spielt der Cellist Stephan Forck im Aperto Piano Quartett.
Frank-Immo Zichner unterrichtete an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Er ist Visiting Professor der School of Music in Bloomington (USA).
Seit 2013 ist er Dozent für Kammermusik an der Universität der Künste Berlin. Im gleichen Jahr gründete er das Kammermusikzentrum der Universität der Künste Berlin.
Mit Anthea Kreston (Violine, ehemals Artemis Quartett) und Jason Duckles (Violoncello) gründete Zichner 2018 das Trio Libermé, benannt nach dem Schloß Libermé (Eupen, Belgien), in dem das erste Konzert stattfand.
Seit 2019 ist Frank-Immo Zichner Gastprofessor für Kammermusik an der Fryderyk-Chopin-Universität für Musik in Warschau.
1986 beim Kammermusikwettbewerb für Klaviertrio in Colmar (Frankreich).
Für seine zahlreichen CD-Einspielungen wurde Frank-Immo Zichner mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Supersonic Award (Pizzicato) und dem Diapason Découverte ausgezeichnet.
Edition Refugium ER002: Schumann op. 11/Brahms Händelvariationen op. 24
Edition Refugium ER003: Schumann op. 17/Schubert Wanderer-Fantasie
Edition Refugium ER004: Schumann op. 73/Brahms op. 120.1/Berg op. 5 mit Ib Hausmann, Klarinette
Edition Refugium ER005: „Wilhelm Kempff zu Ehren“, Schumann op. 82, Kempff op. 47, Beethoven op. 10.3
Melodia RDCD-00247/00248: Beethoven, Sämtliche Werke für Klavier und Violoncello mit Marina Tarasova
Edition Abseits EDA 008: Schönberg, Ode an Napoleon mit Roland Hermann, Vogler-Quartett, Michael Sanderling
Dabringhaus MDG 307 0589-2: Webern, Klavierquintett op. 0 mit Leipziger Streichquartett
Dabringhaus MDG 603 0557-2: Françaix, L’Heure du Berger mit Kammervereinigung Berlin