Florida (Aussprache amerikanisches Englisch [ˈflɔːɹɪdə] , auch [ˈflɑːɹɪdə], spanisch [floˈɾiða]) ist ein Bundesstaat im äußersten Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist bekannt als Sunshine State, der Sonnenscheinstaat, und grenzt im Westen an den Golf von Mexiko, im Nordwesten an Alabama, im Norden an Georgia, im Osten an den Atlantischen Ozean und im Süden an die Meerenge von Florida und Kuba. Etwa zwei Drittel Floridas befinden sich auf der gleichnamigen Halbinsel zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantischen Ozean, während der Festlandteil den Florida-Panhandle bildet.
Mit über 23 Millionen Einwohnern ist er der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten hinter Kalifornien und Texas, rangiert in Bezug auf die Bevölkerungsdichte an achter und in Bezug auf die Fläche an 22. Stelle. Mit einer Länge von etwa 2.170 km (1.350 Meilen) hat Florida außerdem die längste Küstenlinie der gesamten Vereinigten Staaten (ohne die zahlreichen Barriereinseln) und ist der einzige Bundesstaat, der sowohl an den Golf von Mexiko als auch an den Atlantischen Ozean grenzt. Der Großraum Miami, in dem u. a. die Städte Miami, Fort Lauderdale und West Palm Beach liegen, ist mit 6,138 Millionen Einwohnern der größte Großraum des Bundesstaates; die bevölkerungsreichste Stadt ist Jacksonville. Zu den anderen großen Bevölkerungszentren Floridas gehören der Großraum Tampa Bay, Orlando, Cape Coral/Fort Myers und die Hauptstadt Tallahassee.
Verschiedene indianische Stämme bewohnen Florida seit mindestens 14 000 Jahren. Im Jahr 1513 ging der spanische Entdecker Juan Ponce de León als erster Europäer an Land und nannte die Region La Florida (Land der Blumen). In der Folge wurde Florida das erste Gebiet auf dem amerikanischen Festland, das dauerhaft von Europäern besiedelt wurde. Die 1565 gegründete Siedlung St. Augustine ist die älteste kontinuierlich bewohnte Stadt des Landes. Die strategisch wichtige Halbinsel wurde lange Zeit von Großbritannien begehrt und angegriffen, bevor Spanien es 1819 im Austausch für die Beilegung des Grenzstreits entlang des Sabine River im spanischen Texas an die USA abtrat. Florida wurde am 3. März 1845 als 27. Staat aufgenommen und war der Hauptschauplatz der Seminolenkriege (1816–1858), des längsten und umfangreichsten der amerikanischen Indianerkriege. Der Staat spaltete sich am 10. Januar 1861 von der Union ab und wurde einer der sieben ursprünglichen Konföderierten Staaten. Nach dem Bürgerkrieg wurde er am 25. Juni 1868 wieder in die Union aufgenommen.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat Florida ein rasches demografisches und wirtschaftliches Wachstum erlebt. Seine Wirtschaft ist mit einem Bruttosozialprodukt von 1,647 Billionen Dollar die viertgrößte aller US-Bundesstaaten und die fünfzehntgrößte der Welt; die wichtigsten Sektoren sind Tourismus, Gastgewerbe, Landwirtschaft, Immobilien und Verkehr. Florida ist weltbekannt für seine Strandresorts, Vergnügungsparks und das warme und sonnige Klima; Attraktionen wie Walt Disney World, das Kennedy Space Center und Miami Beach ziehen jährlich mehrere Millionen Besucher an. Florida ist ein beliebtes Reiseziel für Rentner, Saisonurlauber und Migranten aus dem In- und Ausland; neun der zehn am schnellsten wachsenden Gemeinden in den USA sind hier beheimatet. Die unmittelbare Nähe zum Ozean hat die Kultur, die Identität und das tägliche Leben des Staates geprägt; die Kolonialgeschichte und die aufeinander folgenden Migrationswellen spiegeln sich in afrikanischen, europäischen, indigenen, lateinamerikanischen und asiatischen Einflüssen wider. Florida hat einige der bekanntesten amerikanischen Schriftsteller angezogen oder inspiriert, darunter Ernest Hemingway, Marjorie Kinnan Rawlings und Tennessee Williams, und zieht auch weiterhin Berühmtheiten und Sportler an, insbesondere in den Bereichen Golf, Tennis, Autorennen und Wassersport. Florida ist dafür bekannt, dass es bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen eine wichtige Rolle als Swing State spielt, auch wenn es in den letzten Jahren zunehmend republikanisch geprägt ist.
Das Klima in Florida variiert von subtropisch im Norden bis tropisch im Süden. Neben Hawaii ist Florida der einzige Staat mit hauptsächlich tropischem Klima, weshalb sich hier gleich mehrere einzigartige Ökosysteme befinden, darunter die Sümpfe des Everglades National Park, die größte tropische Wildnis der USA und eine der größten Amerikas. Zu den einzigartigen Wildtieren gehören der amerikanische Alligator, das amerikanische Krokodil, der amerikanische Flamingo, der Rosalöffler, der Florida-Panther, der Große Tümmler und die Seekuh. Das Florida-Riff ist das einzige lebende Korallenriff auf dem US-amerikanischen Festland und nach dem Great Barrier Reef und dem Belize Barrier Reef das drittgrößte Korallenriffsystem der Welt.
Florida besteht aus der Halbinsel Florida sowie dem Festlandteil Florida Panhandle und liegt im Südosten der Vereinigten Staaten. An der Ostküste liegt der Atlantische Ozean, an der West- und an der Südküste der Golf von Mexiko.
Mit einer Länge von etwa 2.170 km (1.350 Meilen) hat Florida die längste Küstenlinie der gesamten Vereinigten Staaten (ohne die zahlreichen Barriereinseln). Er ist der einzige Bundesstaat, der sowohl an den Golf von Mexiko als auch an den Atlantischen Ozean grenzt. Mit über 23 Millionen Einwohnern ist er der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten hinter Kalifornien und Texas und rangiert in Bezug auf die Bevölkerungsdichte an achter Stelle (Stand: 2020). Der Großraum Miami, in dem die Städte Miami, Fort Lauderdale und West Palm Beach liegen, ist mit 6,138 Millionen Einwohnern der größte Großraum des Bundesstaates; die bevölkerungsreichste Stadt ist Jacksonville. Zu den anderen großen Bevölkerungszentren Floridas gehören der Großraum Tampa Bay, Orlando, Cape Coral/Fort Myers und die Hauptstadt Tallahassee.
Der Bundesstaat besitzt am südlichen Ende eine Inselkette, deren Inseln „Keys“ genannt werden. Die bekanntesten sind die Florida Keys, die durch 42 Brücken miteinander verbunden sind. Am Ende dieser Inselkette liegt Key West. Von dort aus sind es nur 140 Kilometer bis nach Kuba. In Key West befindet sich auch der südlichste Punkt der kontinentalen USA.
Mit einer Gesamtfläche von 170.304 km² hat Florida den 22. Platz unter den Bundesstaaten. 30.634 km² (17,99 %) des Staatsgebietes sind Wasserflächen.
Florida hat eine Breite von 260 km zwischen 79° 48′ W und 87° 38′ W sowie eine Länge von 800 km zwischen 24° 30′ N und 31° 00′ N.
Im Norden liegen die US-Bundesstaaten Georgia und Alabama. Florida liegt in der Nähe von Kuba, Haiti und anderen Ländern der Karibik. Nach Hawaii ist es der südlichste Staat der Vereinigten Staaten.
Das Kontinentalschelf von Florida ist eine über 700 km lange Ausbuchtung des nordamerikanischen Kontinents. Die Halbinsel Floridas ist der übermeerische Teil dieser Ausbuchtung, der Panhandle gehört zur Küstenebene des Golfs von Mexiko. Der tiefe Untergrund ist zusammengesetzt aus präkambrischem Vulkangestein, Sedimentgestein aus dem Devon und späteren vulkanischen Gesteinen aus Trias und Jura. Darüber liegen junge Sedimentgesteine aus allen Perioden zwischen Jura und dem Holozän. Strukturprägend ist Kalkstein, der überwiegend stark porös ist. In diesem porösen Kalkstein liegt der für die Süßwasserversorgung Floridas bedeutende zentrale Aquifer. Die chemische Erosion an der Oberfläche des Kalksteins führt zu Karsterscheinungen.
Florida ist besonders durch steigende Meeresspiegel betroffen. In Miami Beach ist der Meeresspiegel seit etwa 1920 um 23 cm gestiegen. Das steigende Salzwasser dringt in den Aquifer ein und führte seit den 1990er-Jahren zum Verlust von Trinkwassergewinnungen. Außerdem verlieren Entwässerungsgräben ihr Gefälle gegen das Meer, so dass Überflutungsbereiche nicht mehr trockengelegt werden können.
Das Klima in Florida variiert von subtropisch im Norden bis tropisch im Süden. Neben Hawaii ist Florida der einzige Staat mit tropischem Klima, weshalb sich hier gleich mehrere einzigartige Ökosysteme befinden, darunter die Sümpfe des Everglades National Park, die größte tropische Wildnis der USA und eine der größten Amerikas. Zu den einzigartigen Wildtieren gehören der amerikanische Alligator, das amerikanische Krokodil, der amerikanische Flamingo, der Rosalöffler, der Florida-Panther, der Große Tümmler und die Seekuh. Das Florida-Riff ist das einzige lebende Korallenriff auf dem US-amerikanischen Festland und nach dem Great Barrier Reef und dem Belize Barrier Reef das drittgrößte Korallenriffsystem der Welt.