An diesem Tag

Example

Britischer Rapper

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Example (* 20. Juni 1982 in Hammersmith, London; richtiger Name Elliot John Gleave) ist ein britischer Rapper und Sänger.

Elliot Gleave wurde 1982 in Hammersmith geboren und war das ältere von zwei Kindern. Er besuchte die All Saints Primary School in Fulham. Er ging später auf das ADT College (heute Ashcroft Technology Academy) in Wandsworth.

Im Jahr 2000 besuchte Elliot die Royal Holloway, University of London, um Filmregie zu studieren. Während des Studiums begann er als MC zu musizieren. Während dieser Zeit traf er Joseph Gardner, AKA Rusher, den Produzenten, mit dem er noch heute zusammenarbeitet. Gleave und Gardner erstellten ein Konzeptalbum in der Audioabteilung der Universität. Einer von diesen Songs wurde zum Beispiel Examples erste White-Label-Vinyl-Veröffentlichung A Pointless Song.

Nach seinem Abschluss im Jahr 2003 arbeitete Gleave für ein Jahr in Australien in den Requisitenabteilungen von Filmen wie Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith. Er kehrte nach England zurück und wurde ein Voice-Over-Künstler und Editor für den Paramount Comedy Channel (jetzt Comedy Central). Ebenso arbeitete er als Redakteur bei MTV Networks.

Gleave sagte in einem Interview, dass er aufgrund seiner Einführung in den Musikbereich Hip-Hop über Alben von Wu-Tang Clan und Snoop Dogg heute auch im Bereich des Raps tätig sei.

Gleave ist Vater zweier Söhne.

Sein Künstlername Example entstand durch die Abkürzung seines Namens E. G. (Elliot Gleave), das in der englischen Sprache example (deutsch für ‚zum Beispiel‘) bedeutet.

2004–2008: Plattenvertrag und What We Made

Nach dem Release dreier Singles über sein eigenes Label All the Chats, einschließlich der ursprünglichen 7"-Version von I Don’t Want To im Januar 2006, erhielt er Aufmerksamkeit von Pete Tong, Zane Lowe und anderen DJs des britischen Radiosenders BBC Radio 1. Ebenso zeigten Mitarbeiter von vier Plattenfirmen großes Interesse an Example.

Nach der Unterzeichnung eines Vertrags im April 2006 mit dem Plattenlabel Beats veröffentlichte er mit dem Titel Vile seine Antwort auf Lily Allens Nummer-eins-Hit Smile, der zu dieser Zeit einer der meistgespielten Songs auf BBC Radio 1 war.

Seine erste „richtige“ Release auf dem Plattenlabel Beats war What We Made im November 2006, das Video handelt von der Katastrophe von Tschernobyl in der Ukraine. Es war der Vorbote seines gleichnamigen Albums What We Made.

Im September 2007 erschien dann Examples’ Debütalbum What We Made, das eigentlich bereits im Juni 2007 erscheinen sollte.

Examples’ zweite offizielle Beatssingle wurde im März 2007 veröffentlicht. Sie trägt den Titel You Can’t Rap, gefolgt von einem Re-Release von I Don’t Want to am 11. Juni 2007. Seine dritte Single So Many Roads, ein Cover des Songs We’ve Only Just Begun von The Carpenters, war seine letzte Single, die über das Label Beats erschien, das Ende des Jahres 2007 pleiteging.

Nachdem sich Beats schließlich trennte, veröffentlichte Example seine nächste Single Me + Mandy am 10. März 2008 über sein eigenes Label All the Chats. Das Video zu Me + Mandy wurde insgesamt vier Tage und Nächte in London gedreht, es spielt an über 30 Standorten mit über 40 Statisten. Gedreht wurde es von Examples’ Freund Henry Scholfield, der auch Regisseur für seine Musikvideos von Vile, You Can’t Rap und I Don’t Want to war.

Im Februar 2008 versuchte sich Example als Stand-up-Comedian in der Serie The Culture Show des britischen Radiosenders BBC2. Betreut vom englischen Comedian Richard Herring, übte er sich sechs Wochen in dieses Genre ein, wonach er seinen ersten Auftritt vor zahlreichen Zuschauern im Covent Garden Pub in London hatte. Eine Woche später spielte er neben Richard Herring, Phill Jupitus und Harry Hill am Lyric Hammersmith Theatre, wo er bereits vor zehn Jahren, während er an der ADT Hochschule studierte, aufgetreten war.

Im September 2009 hatte er mit dem Song Watch the Sun Come Up seinen ersten Charterfolg. Das Lied erschien als Vorbote seines zweiten Studioalbums Won’t Go Quietly, das über das Plattenlabel Data Records erschien. Die Single stieg auf Platz 20 der UK Singles Charts ein und kletterte in der folgenden Woche bis auf Nummer 19. Die Single Won’t Go Quietly wurde, am 17. Januar 2010 veröffentlicht. Sie erreichte Platz 6 im Vereinigten Königreich und wurde somit Examples’ erster Top-10-Hit. Auch in Irland fand sich dieser Song in den Charts wieder. Dort erreichte er Rang 36. Im April 2010 kündigte er an, dass das Album Won’t Go Quietly am 21. Juni 2010 veröffentlicht wird. Des Weiteren veröffentlichte er am 13. Juni 2010 den Song Kickstarts als Single. Mit diesem Song hatte er am 13. April auf dem Radiosender BBC Radio 1 – dank DJ Zane Lowe – sein Radiodebüt. Kickstarts wurde von Sub Focus produziert und stieg in Großbritannien auf Platz 3 der Charts ein. In der folgenden Woche erschien auch das Album Won’t Go Quietly, das auf Platz 4 in den UK Albums Chart debütierte. Als vierte Single aus seinem Album erschien am 12. September 2010 Last Ones Standing, mit dem er bis auf Rang 27 im Vereinigten Königreich und 37 in Irland stieg. Am 14. November 2010 veröffentlichte er die letzte Single aus dem Album. Two Lives erreichte allerdings nur Platz 84 der UK Singles Charts.

2011–2012: Playing in the Shadows

Im Juni 2011 erschien das Lied Changed the Way You Kiss Me als Ankündigung seines Albums Playing in the Shadows als Single. Der Song stieg an der Spitze der UK Charts ein und wurde sein bisher größter Erfolg. Changed the Way You Kiss Me erreichte die Top-10 vieler europäischer Länder und konnte in Australien Platinstatus erreichen. Die zweite Singleauskopplung des Albums war Stay Awake. Das Lied wurde von Nero produziert und erschien am 28. August 2011. Auch diese Single stieg bis auf Platz eins der UK-Charts. Seine dritte Singleauskopplung hieß Midnight Run. Sie wurde im Dezember 2011 veröffentlicht und erreichte Platz 30 in den UK Singles Chart.

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