Evamaria Bath (* 12. April 1929 in Berlin; † 18. Juni 2023) war eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin.
Nach Baths Schauspielausbildung 1949 folgten Bühnenengagements an der Berliner Bühne der Jugend, an Theatern in Altenburg, Weimar und schließlich wieder in Berlin. Hier gehörte sie in der Zeit von 1954 bis 1991 zum Ensemble des Maxim-Gorki-Theaters. Parallel zu ihrer Theatertätigkeit drehte Bath 1951 ihren ersten Film, die DEFA-Produktion Die Meere rufen; gefolgt von vielen weiteren Film-, Funk- und Fernsehproduktionen, teilweise unter der Regie ihres Ehemannes Hubert Hoelzke. Die beiden waren seit 1951 privat wie beruflich eng verbunden und haben eine gemeinsame Tochter und einen Sohn. In den ersten vier Jahren (von 1968 bis 1972) der bis 1983 insgesamt 678 produzierten Folgen der Hörspielserie Neumann, zweimal klingeln war Evamaria Bath als Mutter Marianne Neumann zu hören.
1954: William Shakespeare: Die Komödie der Irrungen (Luciana) – Regie: Hans-Robert Bortfeldt
1954: Molière: George Dandin (Angélique) – Regie: Hans-Robert Bortfeldt
1955: Molière: George Dandin (Angélique) – Regie: Achim Hübner
1956: Tirso de Molina: Die Rivalin ihrer selbst (Donna Magdalena) – Regie: Gerhard Winterlich
1957: Georg Kaiser: David und Goliath (Dagmar Möller) – Regie: Gerhard Klingenberg
1957: Ewan MacColl: Unternehmen Ölzweig (Enthaltsame Braut) – Regie: Joan Littlewood
1957: Miroslav Stehlik: Bauernliebe (Kulakentochter) – Regie: Werner Schulz-Wittan
1958: Eduardo De Filippo: Lügen haben lange Beine (Olga) – Regie: Werner Schulz-Wittan
1961: Maxim Gorki: Nachtasyl (Nastja, Dirne) – Regie: Maxim Vallentin
1961: Ewan MacColl: Unternehmen Ölzweig – Regie: Horst Schönemann
1961: Ewan MacColl: Rummelplatz – Regie: Hans Dieter Mäde
1965: Slátan Dudow: Der Feigling (Krauthahns Frau) – Regie: Dieter Kolditz
1967: Henrik Ibsen: Nora (Frau Linde) – Regie: Ottofritz Gaillard
1972: Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm – Regie: Albert Hetterle
1972: William Congreve: Liebe für Liebe (Mutter) – Regie: Karl Gassauer
1979: Ákos Kertész: Witwen (Anna) – Regie: Karl Gassauer (Maxim-Gorki-Theater Berlin – Studiotheater)