Eugène Afrika (* 14. April 1971) ist ein ehemaliger luxemburgischer Fußballspieler.
Zwischen 1990 und 2002 war Afrika in der luxemburgischen Nationaldivision für Union Luxemburg, Red Boys Differdingen sowie Jeunesse Esch aktiv, absolvierte in dieser Zeit 244 Erstligapartien und erzielte dabei 24 Treffer. 1996 gewann er mit Union den nationalen Pokal durch einen 3:1-Finalerfolg über Jeunesse Esch, außerdem bestritt er mit dem Verein acht internationale Partien. Dann folgte Anfang 2023 der heimische Zweitligist FC Hamm 37, bevor er nach Belgien zum Amateurverein RSC Athus ging. Nach einer Saison kehrte er wieder nach Hamm zurück und von 2005 bis 20211 spielte er noch unterklassig für den FC Blo-Wäiss Itzig.
Am 17. Dezember 1991 bestritt Afrika ein EM-Qualifikationsspiel für die luxemburgische U-21-Nationalmannschaft gegen Deutschland. Bei der 0:3-Niederlage auf dem Tivoli in Aachen stand er über 73 Minuten auf dem Feld. Sein Debüt für dessen A-Nationalmannschaft gab er am 10. Oktober 1998 beim EM-Qualifikationsspiel gegen Polen (0:3) in Warschau, dort wurde er in der 70. Minute für Luc Holtz eingewechselt. Sein zweiter Einsatz folgte knapp fünf Monate später bei einer 1:2-Testspielniederlage gegen Island im heimischen Stade Josy Barthel in Luxemburg-Stadt.
Luxemburgischer Pokalsieger: 1996
Im Februar 2011 wurde er erstinstanzlich wegen Vergewaltigung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Im Berufungsverfahren im November 2011 wurden davon zwei Jahre zu Bewährung ausgesetzt. Im Januar 2012 hat sein Verteidiger ein Kassationsverfahren wegen verschiedener Verfahrensfehler angekündigt. Im Oktober desselben Jahres wurde sein Antrag jedoch abgelehnt.
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Eugène Afrika in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)