Emma Müllenhoff (* 22. September 1871 in Kiel; † 14. April 1944 in Bayern) war eine deutsche Schriftstellerin.
Emma Müllenhoff war eine Tochter des in Kiel tätigen Bildhauers Adolph Müllenhoff und Nichte des Germanisten Karl Viktor Müllenhoff. Ihr literarisches Werk umfasst vorwiegend Erzählungen, meist für ein jugendliches Lesepublikum. Daneben übersetzte sie einige theologische Abhandlungen aus dem Englischen ins Deutsche.
Aus einem stillen Hause und andere Geschichten für besinnliche Leute, Leipzig 1904
Was aus ihnen wurde, Gießen 1908
Von solchen, die zur Seite stehen, Stuttgart 1910
Wandernde und Wollende, Leipzig 1911
Nach eigenem Gesetz, Heilbronn 1913
Aus dem Leben unserer Mutter, Kiel 1916
Im Hell-Dunkel, Hagen i.W. 1917
Am Waisengang 5, Eisleben 1920
Auguste Viktoria. Dem Gedächtnis einer schleswig-holsteinischen Frau. In: Die Heimat. Bd. 31 (1921), Nr. 5, Mai 1931, S. 69f. (Digitalisat).
Klein-Elmeloo. In: Die Heimat. Bd. 32 (1922), Nr. 3, März 1922, S. 41–44 (Digitalisat).
Thade Reimers und Was aus ihnen wurde, Eisleben 1922
Lotte Hegewisch. In: Schleswig-Holsteinisches Jahrbuch (1922), S. 96f.
Traugott Tamm. In: Die Heimat. Bd. 33 (1923), Heft 6, Juni 1923, S. 104–106 (Digitalisat).
Lottis Christkind und andere Erzählungen, Stuttgart 1925
Onkel Nikolaus, Stuttgart 1925
Aus deutscher Erde, Erzählungen. Lengerich 1926