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Emil Petrovics

Ungarischer Komponist

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Emil Petrovics [ˈɛmil ˈpɛtrovitʃ] (* 9. Februar 1930 in Zrenjanin, Jugoslawien; † 30. Juni 2011 in Budapest) war ein ungarischer Komponist.

Emil Petrovics studierte von 1949 bis 1951 in Budapest bei Rezső Sugár, danach an der Franz-Liszt-Musikakademie bei Ferenc Szabó, Ferenc Farkas und János Viski. Er wirkte als Dirigent und von 1960 bis 1964 als Musikdirektor am Budapester Petőfi Theater. Danach wurde er Professor an der Akademie für dramatische Künste (Színház- és Filmművészeti Egyetem). 1994 wurde er zum Mitglied der Széchenyi Akademie (Széchenyi Irodalmi és Művészeti Akadémia) gewählt. Er erhielt 1966 und 2006 den Kossuth-Preis.

Neben kammermusikalischen Werken komponierte er unter anderem drei Opern, ein Oratorium, ein Ballett, Kantaten, ein Streichersinfonie, ein Flötenkonzert und mehr als dreißig Filmmusiken.

zsuzsanna rákai: Petrovics, Emil. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 14 (Riccati – Schönstein). Bärenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2005, ISBN 3-7618-1134-9 (Online-Ausgabe, für Vollzugriff Abonnement erforderlich)

János Kárpáti, revised by Péter Halász: Petrovics, Emil. In: Grove Music Online (englisch; Abonnement erforderlich).

Petrovics Emil. BMC - Budapest Music Center; abgerufen am 15. März 2025 (ungarisch, englisch).

Mária Csanda: Petrovics Emil. Zeneakadémia; abgerufen am 15. März 2025 (ungarisch).

Petrovics Emil. Übersicht der Film- und Theatermusiken. In: port.hu. Abgerufen am 15. März 2025 (ungarisch).

Werkverzeichnis. In: klassika.info. Abgerufen am 15. März 2025

Werke von und über Emil Petrovics im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

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