Emil Hochreiter (* 17. Dezember 1871 in Debrecen, Ungarn; † 3. August 1938 in Wien) war ein österreichischer Komponist.
Hochreiters Vater war böhmischer Herkunft, seine Mutter stammte aus Slowenien. Über Hugolin Sattner kam er zur Musik. Zunächst studierte er Rechtswissenschaften in Wien und unterrichtete am Jesuitengymnasium in Kalksburg, wo er auch den Kirchenchor leitete. Er komponierte Kammermusik und Orchesterwerke. Hochreiter veröffentlichte zahlreiche Artikel in slowenischen Musikzeitschriften.
Er wurde am Hietzinger Friedhof bestattet.
Libera, op. 38, No. 3 für Stimme (oder Chor) und Orgel, ca. 1913
Valček op. 21, št. 1, für Klavier, ca. 1914
Valses nobles op. 21, št. 2, für Klavier, ca. 1914
Valses nobles op. 21, št. 3, für Klavier, ca. 1914
Valses nobles op. 21, št. 4, für Klavier, ca. 1914
Allegro vivace, für Klavier, ca. 1914
Pastirica (Das Hirtenmädchen), op. 32, ca. 1914
O dajte src mi milijon (Geistliches Lied)
10 Marijinih pesm (und Hugolin Sattner), 1925