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Elmar Hillebrand

Deutscher Bildhauer

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Elmar Hillebrand (* 11. Oktober 1925 in Köln; † 8. Januar 2016 ebenda) war ein deutscher Bildhauer.

Elmar Hillebrand erlebte nach seinem Abitur am Apostelgymnasium (1943) anschließende Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft. Er studierte von 1946 bis 1950 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Enseling und als Meisterschüler bei Ewald Mataré, unter anderem zusammen mit Joseph Beuys. Nach einem Studium an der Académie de la Grande Chaumière in Paris bei Ossip Zadkine sowie Auslandsaufenthalten und Reisen (u. a. nach Algerien) stellte er 1952 erstmals eigene Arbeiten aus.

Nach einer Tätigkeit an der Dombauhütte Köln wurde er 1964 als außerordentlicher Professor für Plastik an die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen berufen (ab 1967 ordentlicher Professor, seit 1988 emeritiert). Im Jahr 1968 gehörte er zusammen mit zahlreichen anderen Professoren der RWTH Aachen zu den Unterzeichnern des „Marburger Manifestes“, das eine akademische Front gegen die aufkommende Mitbestimmung an den Hochschulen bildete.

Hillebrand hat eine Vielzahl von Werken geschaffen, die sichtbar im öffentlichen Raum aufgestellt wurden, darunter die Statue in der Lobby der UNO-City Wien sowie Statuen in Kirchen und an verschiedenen öffentlichen Plätzen in Europa. Als Hillebrands Hauptwerk gilt der Hauptaltar des Kölner Doms. Prägend für sein Wirken war außerdem sein Engagement beim Wiederaufbau der romanischen Kirchengebäude in Köln, wo er eng mit Architekten wie Hans Schilling und Gottfried Böhm zusammenarbeitete. Wichtig für Elmar Hillebrand war die kollegiale Zusammenarbeit mit Künstlerkollegen der Kölner Schule wie Theo Heiermann, Jochem Pechau, Hans Karl Burgeff, Karl Matthäus Winter, Klaus Balke und anderen.

Hillebrand lebte und arbeitete in Köln-Weiß. Sein Sohn Johannes Hillebrand ist ebenfalls Bildhauer, sein Sohn Clemens Hillebrand Maler.

Im Mai 2011 übergab er seinen Nachlass der Jahre 1952 bis 2009 dem Historischen Archiv des Erzbistums Köln.

Großer Kunstpreis der Stadt Köln (1961)

Große Silberne Medaille der Stadt Rom (1961)

Hauptaltar, Ambo, Chorgestühl, Chorschranken, Mosaikteppich, Kathedra des Erzbischofs, Mariensäule, umrahmende Architekturmalereien in der Kapelle des hl. Korbinian in der Frauenkirche (München)

Hauptaltar im Dom zu Osnabrück

Hauptaltar im Dom zu Eichstätt

Altarinsel, Hochaltar und Ambo im Trierer Dom

Figurenzyklus „Adam“ in der Trierer Liebfrauenbasilika

Kreuzweg aus Bronze, nördliche Tür aus Eichenholz und Steindeckel des Kunibertspütz in St. Kunibert in Köln

Sakramentskapelle, Sakramentsaltar, Steinteppich, Eisengitter, Kirchenbänke, Wetterfahne in der Kirche Neu St. Alban in Köln (Stadtgarten) – Architekt: Hans Schilling

Wetterfahne auf Klein St. Martin mit Bild des Heiligen, Köln

Wetterfahne auf Groß St. Martin und Plastik aus Weiberner Tuff im Giebel der Sakristei

Wetterfahne auf St. Andreas, Köln

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