Didier de Radiguès (* 27. März 1958 in Löwen, Flandern, Belgien) ist ein ehemaliger belgischer Motorrad- und Automobilrennfahrer. Er ist der jüngere Bruder von Patrick de Radiguès.
Radiguès begann seine Karriere als Motorradrennfahrer. Zur Saison 1988 wechselte er in das Yamaha-Marlboro-Team, das von Giacomo Agostini geleitet wurde und ersetzte dort Eddie Lawson. Als Motorradrennfahrer gewann er vier Grand Prix und stand 14 mal auf dem Podium. Sein größter Erfolg war der Vizeweltmeister-Titel 1982 in der Klasse bis 350 cm³ hinter Toni Mang.
1994 wechselte de Radiguès auf Rennwagen und konnte 1998 auf BMW das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps gewinnen. 2001 gewann er in der Klasse der LMP 675 die American Le Mans Series.
Er betreibt heute auch eine Motorradrennfahrerschule.
1978 – Belgischer 750-cm³-Meister auf Yamaha
1979 – Belgischer 350-cm³-Meister auf Yamaha
1980 – Belgischer 250-cm³-Meister auf Yamaha
1982 – 350-cm³-Vizeweltmeister
1991 – Sieg beim Macau-Grand-Prix auf Suzuki
1998 – Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps auf BMW
2001 – American-Le-Mans-Series-Meister
Didier de Radiguès in der Datenbank von MotoGP.com
Didier de Radiguès in der Datenbank von www.motorsportstats.com (englisch)