Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft vertritt die Bundesrepublik Deutschland bei Länderspielen und internationalen Turnieren.
Die größten Erfolge waren der Gewinn der Weltmeisterschaft 1993 und ein zweiter Platz bei der Europameisterschaft 1994 sowie bei der Weltmeisterschaft 2025. Jeweils den dritten Platz belegte die Auswahl bei der Weltmeisterschaft 1965, der Weltmeisterschaft 1997 und der Weltmeisterschaft 2007.
In den Jahren der Teilung Deutschlands vertrat die Frauen-Handballnationalmannschaft der DDR die Deutsche Demokratische Republik bei Länderspielen und internationalen Turnieren.
Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate mit den Ergebnissen aus deutscher Sicht sowie geplante Länderspiele.
Der Kader der Frauen-Handballnationalmannschaft für die Europameisterschaft 2026.
Die folgenden Tabellen enthalten nicht die Platzierungen der Frauen-Handballnationalmannschaft der DDR.
Weltmeisterschaft 1956 in der Bundesrepublik Deutschland
Das Team des Deutschen Handballbundes (DHB) nahm 1956 bei der Heim-Weltmeisterschaft erstmals an einer Feldhandball-Weltmeisterschaft der Frauen teil. Die Mannschaft verlor das Finalspiel gegen Rumänien mit 5:6 (1:3). Zum Aufgebot des DHB gehörten Hildegard Anderla, Ursula Burmeister, Anneliese Götz-Hagdorn, Trudel Hannen, Ursula Hintze, Ursula Kusserow, Annemarie Kübert-Becker, Gertrud Künzler, Lisa Müller-Wiedler, Sigrid Röthig-Panse, Rosemarie Schöne, Mina Steiner-Zimoni, Ingeborg Walther-Lirka, Christa Warns und Edith Wendrich.
Weltmeisterschaft 1960 in den Niederlanden
An der dritten und zugleich letzten Feldhandballweltmeisterschaft, die 1960 in den Niederlanden gespielt wurde, nahm ein gesamtdeutsches Team teil mit Vertreterinnen des Deutschen Handballbundes (DHB) und des Deutschen Handballverbandes (DHV). Im Spiel um Platz 3 im De Meer Stadion in Amsterdam besiegte das deutsche Team die Gastgeberinnen mit 3:1 (2:0). Im Aufgebot der beiden deutschen Staaten standen Lydia Bauer, Ursula Burmeister, Gisela Danielczyk, Irmgard Gehring, Waltraut Kühl-Holland, Gisela Lampe, Ingrid Lemke, Martina Maudrich, Anneliese Meissner, Ingeborg Schanding, Eva Schulz, Edith Sonnemann-Wendrich, Margot Urban, Hannelore Vetter, Brigitte Wacker und Christa Warns.
Zu sehen sind die einzelnen Ergebnisse bei Weltmeisterschaften.
Weltmeisterschaft 1957 in Jugoslawien
Zur ersten Weltmeisterschaft der Frauen, die 1957 in Jugoslawien ausgetragen wurde und bei der das Team des Deutschen Handballbundes (DHB) das Spiel um Platz 3 gegen Gastgeber Jugoslawien mit 6:9 (4:4) verlor, trat die Mannschaft mit Christa Warns (5/8), Hertha Rückriem (5/8), Ursula Burmeister (5/8), Ursula Samulewicz (5/3), Anneliese Hagdorn (4/2), Gertrud Hannen (5/2), Inge Walther (5/1), Waltraud Kühl (5/1), Helga Reiche (2/0), Ursula Kusserow (2/0), Helga Drechsler (4/0), Margret Loch (5/0) und Rosemarie Schöne (5/0) an.
Weltmeisterschaft 1962 in Rumänien
Das Team des Deutschen Handballbundes (DHB) belegte bei der Weltmeisterschaft 1962 in Rumänien Platz 8. Der DHB hatte die Spielerinnen Anita Buchert (4 Spiele/7 Tore), Elsbeth Härtle (4/7), Ursula Burmeister (4/7), Waltraud Kühl (3/4), Christa Warns (4/4), Christa Harrach (4/2), Uta Samulewicz (1/1), Doris Holdorf (2/1), Hannelore Stüttgen (2/1), Eva Brechenmacher (1/0), Lydia Bauer (1/0), Marie-Luise Promies (1/0), Monika Eichenauer (1/0), Heidi Fries (2/0) und Helga Drechsler (4/0) nominiert.
Weltmeisterschaft 1965 in der Bundesrepublik Deutschland
Bei der Heim-Weltmeisterschaft 1965 gewann das Team des Deutschen Handballbundes (DHB) das Spiel um Platz 3 gegen die ČSSR mit 11:10 (8:8, 7:7, 3:4) n. V.
Für den DHB standen Christa Harrach (4 Spiele/10 Tore), Waltraud Kühl (4/8), Christa Warns (4/7), Doris Holdorf (4/4), Gisela Meeser (3/3), Lydia Bauer (4/3), Christa Milter (2/2), Gisela Greshake (1/0), Irene Herchenbach (1/0), Waltraud Jakob (1/0), Monika Eichenauer (2/0), Sigrid Müller (2/0), Elke Heuer (3/0), Gerda Reitwießner (3/0) und Hannelore Rech im Aufgebot. Christa Harrach wurde zweitbeste Werferin der Weltmeisterschaft.