Denis Sergejewitsch Pimankow (russisch Денис Сергеевич Пиманков; * 4. Februar 1975 in Omsk, Sowjetunion) ist ein ehemaliger russischer Schwimmer.
Pimankow trat ab Mitte der 1990er Jahre international für Russland an. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften 1995 in Rio de Janeiro gewann er über 100 m Schmetterling die Silbermedaille und holte mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen Bronze. Im selben Jahr belegte der Schwimmer bei den Europameisterschaften in Wien über 100 m Schmetterling den sechsten Platz.
Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta gewann Pimankow mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil die Silbermedaille. Er kam dabei im Vorlauf zum Einsatz. Ein Jahr später gewann er bei den Europameisterschaften 1997 in Sevilla mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil die Goldmedaille. Dabei stellte das Team einen neuen Europarekord auf, der bis Juli 1999 Bestand hatte. Zudem erreichte er über 50 m Freistil den fünften Platz.
Bei den Weltmeisterschaften 1998 in Perth gewann Pimankow mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil die Bronzemedaille. Mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen belegte er den sechsten Platz. In den Einzelrennen wurde er über 50 m und 100 m Freistil jeweils Zehnter.
Im Jahr 1999 gewann Pimankow bei der Universiade in Palma de Mallorca über 100 m Freistil die Goldmedaille. Zudem belegte er mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen den zweiten Platz. Mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil wurde er disqualifiziert. Über 50 m Freistil erreichte er Rang fünf. Im selben Jahr belegte er bei den Europameisterschaften in Istanbul mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil den zweiten Platz und wurde über 100 m Freistil Fünfter.
Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney erreichte Pimankow über 50 m Freistil das Halbfinale und belegte dort den 16. Platz. Über 100 m Freistil wurde er Siebter. Mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil belegte er den achten Platz, während die Lagenstaffel über 4 × 100 m Rang neun erreichte und das Finale knapp verpasste. Im selben Jahr gewann er bei den Europameisterschaften in Helsinki Gold mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil sowie Gold mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen, wobei er in letzterem Wettbewerb im Vorlauf eingesetzt wurde. Zudem belegte er mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil den vierten Platz, wurde über 100 m Freistil ebenso Vierter und über 50 m Freistil 16. Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Valencia gewann er über 100 m Freistil die Silbermedaille. Darüber hinaus holte er bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Athen mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil die Bronzemedaille.
Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2002 in Moskau gewann Pimankow mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil die Bronzemedaille. Zudem belegte er mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen ebenfalls den dritten Platz.
Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Barcelona gewann Pimankow mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil die Goldmedaille. Dabei stellte das Team einen neuen Europarekord auf, der bis März 2007 Bestand hatte. Mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen gewann er die Silbermedaille und kam im Vorlauf zum Einsatz. Über 50 m Freistil belegte er den 14. Platz.
Bei den Europameisterschaften 2004 in Madrid gewann Pimankow mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil die Silbermedaille. Bei den Olympischen Spielen desselben Jahres in Athen belegte er mit dieser Staffel den vierten Platz. Ein Jahr später erreichte er bei den Weltmeisterschaften in Montreal mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil den siebten Platz.
Pimankow wurde mit dem Titel Verdienter Meister des Sports Russlands ausgezeichnet. Er absolvierte ein Studium an der Sibirischen Staatlichen Universität für Körperkultur und Sport sowie an der Staatlichen Universität für Wirtschaft, Statistik und Informatik in Moskau.
Denis Sergejewitsch Pimankow in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)